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Für meine Eier sterben ja keine Tiere

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Fragen und Antworten zu Gesundheit, Tierschutz, Ethik und Ökologie im Zusammenhang mit dem vegetarischen Lifestyle.

Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon lioninwinter am Freitag, 30. Mai 2008, 13:45

Sehr guter Film, den sollte sich so manch einer vielleicht etwas genauer ansehen, bevor unqualifizierte Bemerkungen über den virtuellen Äther sprudeln.

P.S. Die Abholzung des Regenwaldes dient letztlich der Urbarmachung des Bodens für den Anbau von Futter-Soja für die Fleischindustrie und für die Ausweitung der Weiden für abertausende Rinder...ich habe lange genug in Südamerika gelebt.
Veganismus bedeutet, das Vermeidbare zu vermeiden, dass damit nicht immer alle Probleme gelöst werden können, liegt in der Natur der Sache, doch es geht darum sich zu bemühen, was so mancheiner noch nicht einmal in Erwägung zieht, sich selbst aber für einen 'Gutmenschen' hält (übrigens ein schreckliches Wort).

Liebe Grüße
lioninwinter
Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder; Franz von Assisi

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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon Mrs.Brainless am Freitag, 30. Mai 2008, 15:05

q111 hat geschrieben:Stimmt, und die ganzen Tiere, die draufgehen beim pflügen, ernten und spritzen (bio jaja), beim Abrodung des Regenwaldes für den Ackerbau, und Die Tiere die Sterben beim Tropentransport durchs Flugzeug; jojo dass ist ja dann alles unvermeidlich.

Geheucheltes Gutmenschentum bringt da dann auch nix.


informier dich mal, BEVOR du so einen quatsch schreibst! der regenwald wird gerodet um soja anzubauen. aber nicht für uns veganer, sondern als futtermittel
für milch- und mastkühe. also für DEIN "essen"
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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon q111 am Samstag, 31. Mai 2008, 06:00

Schonmal daran gedacht was wäre wenn auf einmal alle vegan leben würden; es würde genauso weitergehen wie jetzt nur dass das unsere Ernährung weitaus einseitiger ist als jetzt.

Mal davon abgesehen dass nicht überall auf der Welt Getreide/Soja und Konsorten angebaut werden kann; was aber natürlich immer schön ausgeblendet wird; denn venn die Welt auf einmal vegan ist kann man ja wie durch Zauberhand sogar in der Sahara feinsten Ackerbau betreiben; die Elfen und Feen helfen dann schon mit.

Zu guter letzt: wenns rein um die Zahlen geht besteht wirklich kein großer Unterschied zwischen einer Omnivoren und Veganen Lebensweise; allerdings wenn man eben nur die Kulleraugentierchen mitrechnet dann ist Veganismus natürlich das nonplusultra.
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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon noemi am Samstag, 31. Mai 2008, 09:43

q111 hat geschrieben:Schonmal daran gedacht was wäre wenn auf einmal alle vegan leben würden; es würde genauso weitergehen wie jetzt nur dass das unsere Ernährung weitaus einseitiger ist als jetzt.


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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon Mrs.Brainless am Samstag, 31. Mai 2008, 10:30

noemi hat geschrieben:
q111 hat geschrieben:Schonmal daran gedacht was wäre wenn auf einmal alle vegan leben würden; es würde genauso weitergehen wie jetzt nur dass das unsere Ernährung weitaus einseitiger ist als jetzt.


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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon waran am Samstag, 31. Mai 2008, 10:40

Zu guter letzt: wenns rein um die Zahlen geht besteht wirklich kein
großer Unterschied zwischen einer Omnivoren und Veganen Lebensweise; [...]

Schön und gut. Aber irgendwie hast du gar keine Zahlen genannt (d.h.: Quelle - oder "Wo hast du denn deine Zahlen her?").

Mal davon abgesehen dass nicht überall auf der Welt Getreide/Soja und Konsorten angebaut werden kann;[...]

Das ist durchaus korrekt. Aber wenn du dich schon auf die vegane Phantasiewelt beschränkst könntest du vielleicht noch
den Phantasieaspekt mit einnehmen, dass Menschen ausnahmsweise mal einaner helfen. D.h. Gebiete mit gut laufender
Landwirtschaft ihre Überschüsse an die Sahara abtreten.

Aber um zur realen Welt zurückzukommen: 1) Wenn du in der Sahara lebst, wird dir hier jeder dein Omnivorentum verzeihen
(ausser Rygel warscheinlich). 2) Im Moment wird für dein Futter in der Steppe in Plantagenwirtschaft Futter angebaut. Was
den Boden absolut auslaugt und zerstört, weil er, wie du schon richtig erwähnt hast, für solche Pflanzen einfach nicht genug
hergibt -> damit verschwindet dann auch die, ohnehin knappe, Lebensgrundlage für die Menschen dort.
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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon Rygel am Samstag, 31. Mai 2008, 12:20

waran hat geschrieben:Aber um zur realen Welt zurückzukommen: 1) Wenn du in der Sahara lebst, wird dir hier jeder dein Omnivorentum verzeihen (ausser Rygel warscheinlich).


Verzeiht man in deiner Sahara eigentlich auch eher Vergewaltigungen, weil halt nicht so viele Frauen wie hier rumlaufen und man deshalb nicht westliche Maßstäbe ansetzen darf? Was ist mit Kannibalismus? Der ist in deiner Sahara doch sicher auch verzeihbar, oder? Halt fressen oder gefressen werden. Auf diesem Board posten Leute, denen es um die Tiere geht und die nicht nur aus einer nicht näher definierbaren Monatsform heraus gerade mal Lust auf ein bißchen Tierfreund spielen haben (außer waran wahrscheinlich).
Für Bärbel Schäfer bin ich von mir aus ein Faschist,
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für die anderen um mich herum bin ich nur ein Moralist,
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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon waran am Samstag, 31. Mai 2008, 13:55

Jo. Wenn ein Mensch die Wahl zwischen Kuh/Mensch essen oder krepieren hat, dann toleriere
ich es, wenn er nicht letzteres tut. Das hat aber mit Gutheißen nichts zu tun, also nicht verwechseln.
Warum du jetzt mit Vergewaltigung anfängst... ist Sex überlebensnotwendig? :akk:

Wenn ich durch diese Einstellung für dich jemand bin, der "Tierfreund aus einer nicht näher definierten
Monatsform heraus spielt" soll mir das Recht sein.
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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon Rygel am Samstag, 31. Mai 2008, 16:20

waran hat geschrieben:Jo. Wenn ein Mensch die Wahl zwischen Kuh/Mensch essen oder krepieren hat, dann toleriere
ich es, wenn er nicht letzteres tut.


Herzlichen Glückwunsch, dann bezieh die Einstellung aber nicht gleich auf das ganze Forum "außer Rygel". Mir sind hier mehrere User bekannt, die Tiere ebenfalls auf dem gleichen Stand wie Menschen sehen und deshalb nicht selbstverständlich davon ausgehen, daß Tiere sofort zweitklassig werden, wenn Menschen dadurch profitieren können. Du hast meine Frage zum Kannibalismus aber noch nicht richtig beantwortet: Wenn keine Tiere zur Verfügung stehen, gibst du dann grünes Licht zur Selbstzerfleischung unter Menschen? Oder ist das dann plötzlich widerlich und sollte man dann auf einmal andere Optionen ziehen?
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Re: Für meine Eier sterben ja keine Tiere

Beitragvon waran am Samstag, 31. Mai 2008, 17:31

Ich hatte ja schon geschrieben: Wenn jemand aus einer Notsituation heraus handelt halte ich es für in Ordnung,
wenn derjenige Tiere oder Menschen isst. Wobei ich hier den Menschen als Nahrungsmittel doch eine niedrigere
Priorität als anderen Tieren einräume. Menschen wie Tierleben auszulöschen ist zwar gleichermaßen ekelhaft,
aber im Notfall gebe ich der eigenen Art den Vorzug ("Speziismus").
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