Ich finde das alles super (so aktiv zu sein), habe aber irgendwie das folgende - vielleicht egoistische - Problem:
Ich bin Veganerin durch einen Bekannten - nennen wir ihn Sven - geworden, nicht weil er mit mir geredet hat, sondern einfach nur weil ich wusste, dass er Veganer ist.
Nun ist es aber so, dass er eben eher passiv ist - und teilweise auch noch veraltete Ansichten hat (in Sauerkraut ist B12... (verwertbares) ). Und er bringt das vegan-sein eher durch so sarkastische Aussagen unter die Leute (also wenn alle Pizza essen mit Fleisch, sagt er z.B.: Werde mir auch mal eine Pizza mit Kinderfleisch bestellen.). Und auch diskutiert er nicht mehr mit den Leuten über seine Ansichten (er ist schon seit fast 10 Jahren Veganer), mein Freund z.B. diskutiert ewig mit seinen Bekannten.
Und ich würde z.B. auch mit soner Tasche rumrennen und mit T-Shirts. Nun habe ich aber Bedenken, dass Sven das irgendwo doof findet, weil es ja nun so ganz anders ist als das was er macht.
Also ich fühle mich dann sozusagen wir der junge Hüpfer, voller Übermut gegenüber ihn.
Nächtes Bedenken: Zieht das bei den Menschen? Nervt es sie nicht eher und führt zu Blockkaden? "Boa nicht schon wieder dieser blöde Veganer, der irgendwelche Bilder rauskramt um mir ein schlechtes Gewissen zu machen" oder: "Hihi, da isse wieder mit ihrer Tasche, werde ich mir doch gleich mal ein Steak kaufen, ärgert die bestimmt".
Was denkt ihr?

Den Tieren helfen:



Ich verstehe auch nicht ganz, was er gegen Aktionismus haben könnte...