Verkauf von 108 Tonnen Elfenbein genehmigt – Artenschützer kritisieren Bundesregierung
Genf / München, 15. Juli 2008. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife kritisiert, dass der Ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA) das Elfenbein-Handelsverbot weiter gelockert hat – mit aktiver Unterstützung der Bundesregierung. China als weltgrößter Schwarzmarkt für Elfenbein darf erstmals legal das „weiße Gold“ importieren. „Das heizt den Schmuggel weiter an“, kritisiert Dr. Sandra Altherr, die für Pro Wildlife an dem WA-Treffen teilnimmt. „Ebenfalls skandalös: Die EU, die nächste Woche Sanktionen gegen Simbabwe verabschieden will, machte heute der korrupten Mugabe-Regierung ein Geldgeschenk: Sie darf 3,7 Tonnen Elfenbein verkaufen, mit einem Marktwert von ca. 1,9 Mio. US Dollar.“
http://www.prowildlife.de/de/Presse/Arc ... rkauf.html
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