Ich hoffe ja, dass es niemanden gibt, der sagt, Klimawandel sei ein Hirngespinst. Was nur gerne
diskutiert ist, ob der Klimawandel anthropogen (bzw. abhängig von "Treibhausgasen") ist.
Genaugenommen ist es ja egal, ob man nun diese Position vertritt, oder nicht - da CO2 sparen
und Geld sparen ja einhergehen und damit sowiso auf der Wellenlänge der Bevölkerung liegen.
Persönlich denke ich, dass die intensive Beschäftigung mit dem Klimawandel in jüngster Zeit
(früher hat sich ja niemand in den Massenmedien drum geschert) darauf gemünzt ist, den Leuten
langsam schmackhaft zu machen, dass es mit der Bezahlbarkeit von fossilen Brennstoffen aufgrund
Mangel zuende geht. Es ist ja so, dass alternative Energie nunmal teurer als der klassische Weg
ist und damit am Ende der Umstellung das Preisniveau der Energie höher liegen wird, als Heute -
allerdings wesentlich geringer als wenn man ernsthaft die letzten Tropfen Öl und die letzten Krümelchen
Kohle aus der Erde holt, nur um sie dann abzufackeln [zumal Erdöl eigentlich ein so wichtiger Rohstoff
ist, dass Abfackeln auch ohne Krise total hirnrissig ist].
So oder so geht es in dieser Branche in eine sehr positive Richtung und der Klimawandel in den
Medien ist der passende Katalysator um die Zustimmung der breiten Bevölkerung zu haben
(es geht ja um die Rettung der süüüüüüßen Eisbären)
