
rosalie pig hat geschrieben:ganz klar die befreiung.
eine freilassung würde kein tier überleben, und ist verantwortungslos. blinder aktionismus. ein verrat an den tieren.
meine käfighühner hätten eine solche aktion nicht überlebt. sie mußten sich erst schrittweise an die freiheit gewöhnen.
außerdem sind viele tiere körperlich und psychisch in einem desolaten zustand und müssen betreut und durch erfahrene hände versorgt werden.

Rygel hat geschrieben:
Das ist richtig und genauso habe ich auch im ersten Moment gedacht, aber dabei darf man nicht vergessen, daß wir hier teilweise sowieso von Todeskandidaten sprechen. Wie sieht es z. B. bei einer Pelzfarm 1 Tag vor einer "Ernte" aus? Da sind die zurückgelassenen Tiere so oder so verloren, sollte man ihnen dann nicht wenigstens eine minimale Chance durch eine Freilassung einräumen? Wo liegt der Unterschied zwischen heute überfahren und morgen vergast?
Rahijana hat geschrieben:Ich würde mir große Vorwürfe machen, wenn ich eine Herde psychisch verstörter Nerze in die Freiheit setzen würde ohne sie genügend darauf vorzubereiten. Die Menschen habe die Tiere lebensunfähig gemacht, dann soll er so viel Anstand zeigen, das Tier wieder an die Freiheit zu gewöhnen.

rosalie pig hat geschrieben:wäre ich eine unabwendbar zum tode verurteilte : warum sollte ich mich für eine kurze zeit ,( stunden ) noch einmal für die freiheit entscheiden, wenn eh der henker schon wartet ?

Sonny hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist eine einfache Freilassung nach dem Motto: "Gittertür auf, nun sieh zu, wie du klar kommst" total verantwortungslos.
keine gute Idee ist es, die Tiere direkt auf dem Gebiet des Todelagers freizulassen (also einfach nur die Käfigtüren zu öffnen). Es ist davon auszugehen, daß die meisten Tiere dann wieder von ihren PeinigerInnen eingefangen werden.
in Fällen der sog. Nerzfarmen gibt es Erfahrungsberichte darüber, daß Nerze, die zuvor dort eingeknastet waren und dann selbst entwischen konnten oder befreit wurden, sich gut in der Natur zurechtfinden. Sie gewöhnen sich an den neuen Lebensraum und lernen schnell, Futter zu finden
Nerze sind wasserliebende Tiere...
...sind viele Nerze sofort, nachdem sie aus den Säcken gelassen wurden, ins Wasser gelaufen und dort geschwommen. Es sei darauf hingewiesen, daß weder sie noch viele Generationen vor ihnen, zuvor Wasser anders kennengelernt haben, als aus der Nippeltränke.
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