Der Jägersmann im grünen Kleide,
dem war das lange Warten leide,
daher schlief er im Hochsitz besser,
und träumte von dem tödlichen Treffer,
Wildschutz war seine ethische Zier,
nicht zu töten aus blutiger Gier,
und so hüllte der Tierfreund sich ins Sternengewand,
zu beobachten die Schöpfung ohne blutig'n Vorwand,
träumte von Schüssen, Blut und sterbenden Geschöpfen,
als siegreicher Held die Natur zur Neige zu schröpfen,
Und in den blutverschmierten Täumen des grünen Helden,
sah er so friedlich und liebevoll aus,
zu erhalten die Schöpfung auf Spuren und Felden,
sich freuend auf den Leichenschmaus,
Dann erwachte der friedliche, grüne Recke,
hörte es rascheln, knacken, sich bewegen,
und mit einem Schuß brachte er zu Strecke,
was nicht erlaubt war im Wald sich zu regen.
Ein Automobil erlag dem friedlichen Schuss des grünen Tierfreunds...
lasset uns beten...und schießen auf den grünen, friedlichen Weidenmann...
(Aus: Lion und die verrückte Dichtkunst, mit freundlicher Unterstützung einer ganzen Flasche Hustensaft, die sowas freisetzt...

)
Liebe Grüße
lioninwinter