von böhsesblut am Mittwoch, 15. August 2007, 15:44
Sehr geehrter XXXXXXXX,
vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Tierversuche bzw. "vegane Produkte", die wir Ihnen gerne ausführlich beantworten.
Vorab einige Hintergrundinformationen zu unserer grundsätzlichen Unternehmenspolitik
Kundenorientiertheit ist für uns nicht nur ein verbales Bekenntnis als Teil der "Werte" von Henkel. Sie wird in den Unternehmen der Henkel-Gruppe vielmehr Tag für Tag gelebt und bestimmt unser Handeln in der Entwicklung und dem Angebot unserer Produkte. Demnach entspricht die Verträglichkeit unserer Kosmetikprodukte stets dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung. Unsere Produkte werden nach Studien anerkannter Wissenschaftler sowie nach den strengen Bestimmungen der Kosmetik-Gesetzgebung und anderer relevanter Rechtsvorschriften hergestellt. Unsere Produkttests sind darauf ausgerichtet, stets ein hohes Maß an Sicherheit für den Verbraucher zu erzielen. Eine Produktentwicklung nach veganen Kriterien ist nicht Teil unserer Strategie. Daher kommen auch Produkte tierischen Ursprungs, wie z. B. Milch oder Honig, zum Einsatz. Darüber hinaus verwenden wir in einzelnen Produkten auch Inhaltsstoffe auf Basis tierischer Rohstoffe. Bei dieser Basis handelt es sich um nicht verzehrbare Nebenprodukte, die bei der Fleischproduktion anfallen und für den Einsatz in kosmetischen Produkten modifiziert werden. Es findet daher nur eine Verwertung ansonsten zu entsorgender Stoffe statt, die mit Tierversuchen nichts zu tun hat.
Unsere Position zum Thema Tierversuche:
Tierversuche sind seit 1998 europaweit für kosmetische Fertigprodukte verboten. Henkel führt bereits seit 1989 keine Tierversuche für kosmetische Fertigprodukte mehr durch und lässt auch keine durchführen. Tierversuche für Kosmetikinhaltsstoffe werden grundsätzlich nur dann eingesetzt, wenn rechtliche Bestimmungen dies fordern und keine vom Gesetzgeber anerkannten alternativen Prüfmethoden existieren, welche die entsprechenden Daten liefern können.
Henkel beschäftigt sich bereits seit zwei Jahrzehnten intensiv mit der Entwicklung solcher Alternativmethoden, bei denen die notwendigen Daten ohne Tierversuche gewonnen werden können. Zu den verschiedenen Methoden, die seit 1982 bei Henkel entwickelt wurden, zählen sowohl Untersuchungen mit Zellkulturen und Hautmodellen als auch der Hühnerei-Test. Sie sind insbesondere zur Untersuchung der Haut- und Schleimhautverträglichkeit von Bedeutung. Neueste Erkenntnisse auf diesem Gebiet erörterten unsere Experten vor einigen Wochen auf dem 5. Weltkongress zu Alternativen zu Tierversuchen, der diesmal in Berlin stattfand.
Mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Ansätze zur Entwicklung von Alternativmethoden. Henkel arbeitet zudem ständig daran, dass diese vom Gesetzgeber anerkannt und die derzeit langwierigen Anerkennungsverfahren beschleunigt werden. Ziel ist es, die Zahl der Tierversuche weiter zu reduzieren und schließlich vollständig auf Tierversuche verzichten zu können.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Sie erreichen uns montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 19:00 Uhr unter der Telefon-Nummer 0180 - 200 6300 (0,06 Euro pro Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom)
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Eggert
Schwarzkopf & Henkel GmbH
Verbraucher Service
neuster Stand das ich nicht lache !
nicht Sinn ihrer Strategie soll ich lachen oder heulen ?
Keine Tierversuche mehr ( versuchen)
Ey man das ist doch Krank da schreiben Sie sie sind auf dem neuesten Stand aber lehnen es ab weils nicht sinn einer irgendeiner dahingemalten Strategie ist?! .. Jämmerlich sowas !
Wenn ihr etwas ändern wollt, fangt bei euch an !