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Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

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Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon Battle Cat am Mittwoch, 11. Juni 2008, 09:30

Das ist ein Thema für viele Diskussionen.

Anmerken möchte ich hier, das diese Frage generell gilt. Nicht erst abwägen um welches Tier od. welchen Menschen es sich handelt. Einfach prinzipiell.

Ich bin sehr proaktiv wenn es um das Leid u. die Rechte von Tieren geht. Dadurch entsteht der Eindruck, als würde ich mich nicht um menschliches Leid kümmern.

Ich fühle mich diesbezüglich oftmals verurteilt. Aber ich habe auch meine eigenen Urteile. Bin zwar nicht immer stolz darauf, aber ich bin nunmal auch Mensch.

Jeder der ein Opfer ist, benötigt eine Stimme - benötigt Hilfe. Viele konzentrieren sich auf Aids, manche auf Grundrechte usw.

Es ist nicht so das mich menschliches Leid nicht berührt. Aber es ist nicht mein "Bereich". Ich bin mit Tieren aufgewachsen, bin ein Einzelkind... sie waren immer schon meine Gefährten. Sie waren mir schon immer näher (und auch lieber) als die Menschen.

Es werden oftmals unangenehme Fragen in den Raum gestellt:

Wenn ich ein hungriges Kind oder einen hungrigen Welpen sehe - wer von beiden verursacht in mir das stärkere Gefühl zu helfen? Der Welpe oder das Kind?

Wenn ich ein Video von einem Tier sehe, welches leidet - oder ein Video von einem Menschen der leidet. Was trifft mich mehr?

Im Grunde ist beides gleich schlimm. Leid ist Leid. Und Menschen haben für mich nicht mehr Vorrechte als Tiere.
Aber meine "Passion" liegt nunmal in Tieren und ihrem Wohlergehen.

Ich finde, den meisten Tieren geht es in unserer Gesellschaft so beschissen, das kann sich keiner vorstellen. Man denke nur mal z.B. an Käfighühner, die Küken, den Schredder. Generell haben diese Tiere viel zu wenig Menschen, die sich für sie einsetzen. Und es ist verdammt noch mal mein gutes Recht, zu sagen, das Tiere mir mehr am Herzen liegen u. das mir Tierleid näher, viel näher, geht als menschliches. Und ich kann meine Stimme, meine Handlungen geben wem ich will.

Nur weil ich Tiere vorziehe, heißt das aber noch nicht, das ich Menschen schlecht behandle od. Menschenrechte mit Füßen trete. Nein, sicher nicht. Aber es berührt mich unterschiedlich. Und ich habe mich entschieden, mich für Tiere einzusetzen. Und ich sehe keinen Grund, das immer und immer wieder rechtfertigen zu müssen.

Immer wieder kommt "setzt Du dich genauso für Menschen ein". Und da gibts ein klares "nein". Denn ich bin Tierrechtler!!! Kämen diese Personen mal auf die Idee einen Menschenrechtler zu fragen, ob er sich auf für Tierrechte einsetzt? Sicher nicht.

Sie selbst spuken große Töne von wg. Menschen. Aber selber tun, tun sie im endeffekt nix. Ich als Veganer achte auch sehr darauf möglichst Fair Trade Produkte zu kaufen. Das "Allgemeinvolk", die wissen oftmals gar nicht was Fair Trade ist od. es ist ihnen egal. Und von genau DENEN muß ich mir dann diese Scheiße anhören.

Es ist in dieser verdammten Welt fast schon ein Verbrechen, wenn man sich für Tiere einsetzt. Man bekommt beschissene Fragen vor den Latz geknallt, Unverständnis etc. pp.

Ja, manch einer (Korrektur: VIELE) sind sogar dagegen. Als Veganer biste ein Spinner, weil du versuchst Tierleben zu schützen, Leid zu vermeiden. Tierrechte; verhöhnt wird das. Und das nur weil blöder Mensch sich für so wichtig hält. Und nur weil blöder Mensch nicht vom Ego-Trip runterkommen kann u.will. Ja, "der Mensch braucht Fleisch &Co." hört man immer wieder. Verfluchte Ausreden Kapitel 1000. Alternativen werden absichtlich schlecht geredet, nur damit man selber nichts ändern muß.

Und das geht mir auf den Senkel. Tiere haben in unserer Gesellschaft keine Rechte, unser Tierschutzgesetz ist ein Witz. Und ich - meine Stimme - mein Tun gehört den Tieren!!!

Und da kann mir einer kommen wie er will. Nur weil ich Tiere vorziehe behandel ich Menschen nicht scheiße. Aber die, die wie die breite Masse den Menschen auf die ach so hohe Stufe stellen, die wiederrum behandeln die Tiere scheiße bzw. sorgen sie für ihre Qual u. ihren Tod.

Und dann noch diese Bezeichnung der Omnis für Veganer - "selbsternannte Gutmenschen". So ein Schwachsinn. Ich bin bestimmt nicht besser als andere. Unsere Lebensart ist sicherlich besser. Sie basiert auf Mitgefühl u. verschont jährlich pro Kopf tausende von Lebewesen. Aber das ist für die holde Menschheit gleich ein Grund das anzufeinden. Weil sie selber den Arsch nicht hochkriegen um was zu ändern - da schimpft man doch lieber auf die, die das positiv vorleben. Ist der bekanntlich einfachere Weg. Diese Arroganz u. Kaltherzigkeit...

Noch ein Grund mehr, Tiere vorzuziehen.

Wie seht ihr das? Wie ist eure Einstellung?
Zuletzt geändert von Battle Cat am Mittwoch, 11. Juni 2008, 10:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon kilian am Mittwoch, 11. Juni 2008, 09:33

hi,
kann das nicht bedingungslos sagen.
ich finde notleidende menschenbabies nicht weniger hilfsbedürftig und bemitleidenswert als notleidende fuchswelpen o.ä...

wenn bei einem unfall ein mensch und ein (anderes) größeres säugetier (bei dem es realistisch wäre, dass ich ihm helfen könnte) verletzt werden, käme es vermutlich auf den grad der verletzung an... wenn ich selbst in gefahr wäre, würd ich wahrscheinlich wegrennen (aber das ist alles sehr sehr theoretisch).
vermutlich würde ich tendenziell eher einen mir bekannten menschen retten weil ich als mensch mich da besser reinversetzen kann... so blöd das für die anderen opfer ist...

meistens sind mir tiere aber sympatischer als menschen... einfach weil sie so direkt und nicht-fies-planend sind... wobei das von mensch zu mensch natürlich auch unterschiedlich ist und letztendlich sind menschen ja auch nur "opfer" ihrer großen planungsfähigkeit. sie denken ja nicht weil sie denken wollen, sondern weil sich ihr hirn zum planen entwickelt.

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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon Sonny am Mittwoch, 11. Juni 2008, 13:45

Also ich kann Battle Cats Gedanken total nachvollziehen und gehe selbst auch in diese Richtung!
Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzt, gibt es viele - aber die Tierrechte werden meist mit den Füßen getreten.

Tiere stehen mir näher als die meisten Menschen - obwohl ich natürlich auch keinem Menschen die nötige Hilfe verweigern würde, wenn ich in der Lage wäre zu helfen.
Für Tiere aber würde ich weiter gehen.
Zwischen mir und dem kleinsten Tier liegt der Unterschied nur in der Erscheinungsform. Im Prinzip sind wir das Gleiche. Vivekananda Swami
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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon Mrs.Brainless am Mittwoch, 11. Juni 2008, 14:58

für mich sind menschen und tiere gleichgestellt. in einer notsituation würde ich versuchen beiden zu helfen. tier- und menschenrechte hängen für mich
zusammen.

dazu fällt mir grad was ein:

gestern hab ich mit meinem mann einen bericht gesehen, in dem es um das "kindchenschema" ging. dort war zuerst ein welpe zu sehen, der wirklich
sehr süss war. da ist mir sofort "ach, wie süss" entfahren. in der nächsten szene war dann ein baby zu sehen, das gerade weint. lustigerweise entfuhr meinem
mann und mir gleichzeitig " oh gott, wie hässlich". danach haben wir uns dann gefragt, ob es auch anderen so geht, dass sie menschliche babys oft als
hässlicher empfinden, als z.b. hundewelpen.

das heisst jetzt nicht, dass wir keine kinder mögen, sondern einfach nur, dass bei uns der beschützerinstinkt bei tieren sofort anspringt, während wir
kinder jetzt nich wirklich süss finden. vielleicht ändert sich das ja beim eigenen kind.

trotzdem bin ich bei kindestötung, oder misshandlung immerwieder genauso schockiert, wie bei tierquälerei.
ich verstehe aber auch die leute, die tiere über uns menschen stellen. wenn man jeden tag aufs neue mit bildern von käfighaltung, schlachtvideos oder anderen
abartigkeiten, die sich nur menschen ausdenken, konfrontiert wird, kann man doch sehr schnell eine riesen wut auf die menschliche rasse entwickeln.
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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon Kashyyyk am Mittwoch, 11. Juni 2008, 16:54

kilian hat geschrieben:und letztendlich sind menschen ja auch nur "opfer" ihrer großen planungsfähigkeit. sie denken ja nicht weil sie denken wollen, sondern weil sich ihr hirn zum planen entwickelt.


Und das ist jetzt eine Entschuldigung dafür, dass Menschen so "fies-planend" sind bzw. sein müssen und eigentlich gar nicht anders können? :akk:
Gerade wenn sie so viel Verstand und Planungsfähigkeit besitzen, sollten sie das eigentlich besser und umsichtiger einsetzen (können), statt sich für das absolute Nonplusultra zu halten und sich alles zu krallen was sie wollen ohne Rücksicht auf Verluste. :fire:
Ansonsten kann ich mich Battle Cat und Sonny nur anschließen. Ehrlich gesagt bin ich noch nicht einmal wirklich großartig betroffen, wenn ich von irgendwelchen Katastrophen, Unfällen oder ähnlichen menschlichen Schicksalen höre.
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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon waran am Mittwoch, 11. Juni 2008, 18:18

@Mrs.Brainless,
wenn Menschen gesagt bekommen, was sie zu tun haben, können sie sehr grausam sein (auch,
oder gerade auch gegenüber anderen Menschen). Wenn du dir ein paar Stunden Zeit nehmen kannst
kann ich dir vielleicht "Fünf Jahre meines Lebens" von Murat Kurnaz empfehlen, der 5 Jahre lang
von Amis (und Deutschen, btw) u.A. in Guatanamo als Unschuldiger gedemütigt und gefoltert wurde
und froh ist, dass er das ganze überlebt hat und alle seine Körperteile behalten durfte - was nicht
jeder seiner Mitgefangenen geschafft hat :-(

Zum Thema:
Ich finde Tier- und Menschenquälerei gleichsam krank. Wenn jemand ein Tier tötet um es zu essen
und dieses dabei nicht gequält würde könnte ich das Tolerieren ("machen andere Tiere auch"). Auf der
anderen Seite heißt Toleranz nicht, dass ich es nicht ekelhaft finde (sonst würde noch Fleisch essen),
daher begrüße ich ein vegetarisches oder veganes Umfeld.
In der Realität sieht es aber so aus, dass das Fleisch, was andere, sowie die Produkte, die ich selbst esse
durch das Quälen von Tieren aus Gründen der Profitmaximierung erzeugt werden - was ich schlimm
finde (Ein Veganerdasein hat aber leider bei mir persönlich noch keinen emotionalen Rückhalt, weswegen
ich momentan eine vegane Einstellung nach Außen hin nicht vertreten könnte - auch weil ich dem Druck
von Außen nicht entgegentreten könnte).

Ich denke mal, ich habe meine Position deutlich gemacht - also mir geht Tier und Menschenleid gleich
nah. Bevorzugen würde ich niemanden/nichts - wenn es darauf ankäme, wofür mir jetzt kein konkretes
Beispiel einfällt, warscheinlich aber eher den Menschen.
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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon tara76 am Mittwoch, 11. Juni 2008, 20:14

Battle Cat und Sonny, ihr sprecht mir aus der Sehle!
Leider scheint es nur sehr wenige (vertraute) Menschen zu geben, mit denen man offen diese Einstellung/dieses Empfnden besprechen kann: bestenfalls stößt man auf (entsetzte) Unverständniss, schlimmstenfalls wird man als Menschenfeind angesehen und kriegt sein Fett weg.

Passt ganz gut zum Thema, weil gleichsam "politisch sehr unkorrekte" Einstellung von mir:
Freunde und Bekannte in meinem Umfeld gründen nun alle ihre kleinen Familien.
Es gibt für mich daher keine Bgegnung mehr mit ihnen ohne da irgendwann gefragt wird: "na, wann willst Du denn endlich mal so ein süßes Baby zeugen?" oder "Du hättest das doch bestimmt auch gerne mal" ...
Als ich daraufhin einmal ehrlich antwortete, daß ich keine Kinder haben möchte, wurde mir gesagt, daß es wohl auch besser so sei, wenn Leute (Zitat:) ohne Liebe im Herzen keinen Nachwuchs kriegten. :o
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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon kilian am Mittwoch, 11. Juni 2008, 20:59

Kashyyyk hat geschrieben:
kilian hat geschrieben:und letztendlich sind menschen ja auch nur "opfer" ihrer großen planungsfähigkeit. sie denken ja nicht weil sie denken wollen, sondern weil sich ihr hirn zum planen entwickelt.


Und das ist jetzt eine Entschuldigung dafür, dass Menschen so "fies-planend" sind bzw. sein müssen und eigentlich gar nicht anders können? :akk:

verstehst du es so? :akk

die planungsfähigkeit ist die vorraussetzung für die systematische ausrottung usw... wer keine waffen hat kann keine waffen benutzen...
würden kaninchen planen und wären egoistisch und selbstverliebt, dann wäre das für uns menschen sicherlich auch nicht angenehm...

versuche, zusammenhänge zu verstehen sind nicht immer gleich entschuldigungen. vielleicht eher erklärungsversuche.

ich habe keine verachtung gegenüber menschlichen kleinkindern. ich finde es schlimm, wenn die kleinen mit irgendwelchen kinderporno-heften rumlaufen und sich schon in so jungen jahren die birne mit irgendwelchem modescheiß volldröhnen lassen. irgendwoher muss der kack ja kommen. und natürlich ist das nicht alles evolutionär bedingt...

ich versuche eigentlich, mir immer bewusst zu machen, dass das aussehen und die art eigentlcih völlig unabhängig von dem individuellen leid des lebewesens sind. daher kann ich nicht weniger mitleid mit menschenkindern empfinden als mit tieren...

klar habe ich auch manchmal hass auf gewisse menschen und ich habe auch manchmal freudige gedanken wenns so jemanden erwischt hat...
aber das sind eher einzelfälle.
wenn ich gar keine hoffnung mehr hätte, dass menschen doch irgendwo noch mindestens diskussionsbereit sind, würd ich mich glaub ganz anders verhalten.

gruß:

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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon Kashyyyk am Mittwoch, 11. Juni 2008, 21:06

kilian hat geschrieben:
Kashyyyk hat geschrieben:
kilian hat geschrieben:und letztendlich sind menschen ja auch nur "opfer" ihrer großen planungsfähigkeit. sie denken ja nicht weil sie denken wollen, sondern weil sich ihr hirn zum planen entwickelt.


Und das ist jetzt eine Entschuldigung dafür, dass Menschen so "fies-planend" sind bzw. sein müssen und eigentlich gar nicht anders können? :akk:

verstehst du es so? :akk


Jo, das hab ich so verstanden, aber ich bin momentan auch nicht ganz zurechnungsfähig. :wirr: :mrgreen:
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Re: Würdest Du ein Tier dem Menschen vorziehen?

Beitragvon Battle Cat am Donnerstag, 12. Juni 2008, 09:36

tara76 hat geschrieben:Battle Cat und Sonny, ihr sprecht mir aus der Sehle!
Leider scheint es nur sehr wenige (vertraute) Menschen zu geben, mit denen man offen diese Einstellung/dieses Empfnden besprechen kann: bestenfalls stößt man auf (entsetzte) Unverständniss, schlimmstenfalls wird man als Menschenfeind angesehen und kriegt sein Fett weg.

Richtig. Mich hält das aber nicht davon ab, meine Meinung zu sagen.

Die anderen sagen auch, das ihnen Menschen mehr (od. nur Menschen) am Herzen liegen. Das lass ich auch so stehen ohne blödes Kommentar. Jeder soll sich für das einsetzen, was ihm am Herzen liegt.

Und ich vertrete meinen Standpunkt hartnäckig u. habe Gott sei dank immer das letzte Wort. :zwinker:

Außerdem, wer ein bisschen denken kann... dem sollte bewusst sein, das wenn man sich für eine gute Sache einsetzt, das da NICHTS, aber auch rein gar nichts zu kritisieren gibt. Nur Hohlbirnen müssen irgendeinen dummen Kommentar abgeben, weil ihnen einfach Herz u. Hirn fehlt um das zu verstehen.

Aber wir müssen uns garantiert nicht wg. unserer Einstellung verstecken od. sie verschweigen!!!!!!!!

Und denkt bei solchen Diskussionen bitte immer daran; wir müssen uns für gar nichts rechtfertigen! Eine leidfrei(ere) Alternative u. seinen Einsatz dafür... das bedarf keiner Rechtfertigung. Die andere Seite muß ihren Lebensstil rechtfertigen. So siehts nämlich aus. "Dummerweise" gibts keine Rechtfertigung für diesen Lebensstil. Somit kannste sicher sein, das Du aus solch einer Diskussion als "Sieger" hervorgehst. Egal was die anderen sagen. Es ist niemals falsch Leben zu schützen u. dafür einzustehen.

Passt ganz gut zum Thema, weil gleichsam "politisch sehr unkorrekte" Einstellung von mir:
Freunde und Bekannte in meinem Umfeld gründen nun alle ihre kleinen Familien.
Es gibt für mich daher keine Bgegnung mehr mit ihnen ohne da irgendwann gefragt wird: "na, wann willst Du denn endlich mal so ein süßes Baby zeugen?" oder "Du hättest das doch bestimmt auch gerne mal" ...
Als ich daraufhin einmal ehrlich antwortete, daß ich keine Kinder haben möchte, wurde mir gesagt, daß es wohl auch besser so sei, wenn Leute (Zitat:) ohne Liebe im Herzen keinen Nachwuchs kriegten. :o

Na die haben ja ein völlig verdrehtes Bild. :pille:

Ich will auch keine menschlichen Kinder!!! Punkt. Aus. Da gibts gar keine Diskussion. Ich sage klipp u. klar das mir meine tierische Kinder lieber sind u. das die Welt sowieso schon überbevölkert ist. Außerdem hänge ich noch sarkastisch mit ran, das ein Kind die Figur ruiniert. :engel:
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