Ich habe mich, gerade auch in letzter Zeit, da ich von dem Thema ziemlich betroffen bin, auseinander gesetzt.
Viele hier vertreten ja die Ansicht ich möchte kein Kind bekommen, da es schon genug Kinder auf der Welt gibt, die ich ja im Falle eines KInderwunsches adoptieren könnte.
Die Stars
Ich weiß nicht so recht was ich von dem Adoptier-Wahn in letzter Zeit halten soll...
Einerseits ist es schön, wenn Kinder aus Krisengebieten geholt werden und man ihnen ein Leben mit mehr Perspektiven bieten kann, andererseits frage ich mich, gerade auch bei den gängigen Beispielen wie Jolie und co. ob man es nicht auch übertreiben kann.
3 Adoptivkinder aus allen Winkeln der Erde.
Ist das okay, Kinder aus ihrem Kulturkreis zu reisen und ihnen ein vermeintlich besseres Leben (nach Europäisch/Amerikanischer-Ansicht!!) zu bieten?
Natürlich mag mancheiner sagen, das einem nichts besseres widerfahren kann, aber sehen das die Kinder auch so?
Selbst wenn man, wie so viele in Deutschland nur eingewandert und nicht adoptiert worden ist, ist man doch oft innerlich sozusagen zerrissen zwischen zwei Kulturen, wie muss es da erst Kleinkindern gehen die ohne ihre Familien auswandern?
Gut, könnte man sagen, dann adoptier doch eines aus deinem Kulturkreis, sprich Land.
Diese Alternative finde ich die beste, und man könnnte zufireden und glücklich werden, wenn dann nicht Vater Staat dazwischen stände.
Heutzutage ein Kind zu adoptieren ist anstrengender als 10 auf die Welt zu bekommen (aus der Sicht der Frau natürlich
)Tausend Vorschriften und Blablas muss man erfüllen, während in der Nachbarschaft Mütter ihre leiblichen Babys zerhackstückeln und in Blumentöpfen begraben ohne das es jemand bemerkt.
Natürlich gibt es dann noch die Möglichkeit des illegalen Kinderkaufens, die ich grundsätzlich ablehen, weil es den Mensch zu einer Ware degradiert, was ich wie bei anderen Tieren niemals unterstützen werde,
allerding weiß ich nicht wirklich, ob man Menschen, die soetwas machen wirklich einen Vorwurf machhen kann.
Nehmen wir als Beispiel meine Nachbarin.
Sie hat Jahrelang versucht ein Kind zu adoptieren, ohne Erfolg obwohl sie meiner Meinung nach eine klasse Mutter wäre, das Geld dazu hätte und verheiratet ist.
KInder kriegen können die beiden nicht.
Jetzt ist sie zu alt, aber immer noch unglücklich, sie hat ihre ganze Energie darauf verwendet ein Kind zu bekommen auf rechtlich legalem Wege und hatte nie Erfolg.
Hätten die beiden nun ein Kind gekauft, wäre ich wahrscheinlich entrüsten gewesen, könnte sie aber andererseits verstehen.
Das ändert nichts daran, das es trotzdem Schlimm ist, da man ja nicht weiß woher das Kind kommt und ob nicht eventuell eines nachgezüchtet
wird, aber ist dann nicht eher Vater Staat schuld, statt die "Käufer"?Sollen die doch lieber mal die kontrolle von leiblichen Kindern verschärfen, anstatt Leuten, deren Traum es ist ein Kind zu haben, das ganze Leben damit zu versauen, sie in Bürokratie und Wiederholungsversuchen zu ersticken.
Wie stehth ihr zu diesen und eventuell noch anderen Aspekten von Adoption?



Allerdings glaube ich nicht, daß es daran liegt, ich denke, hier vertritt so mancher deine Einstellung. Ich habe nur nicht geantwortet, weil Mensch-Azubis
ansich nicht mein Thema sind und weil ich mich auch nicht im Adoptionsrecht auskenne. Mach dir also nichts aus 0-Antworten-Threads, das kann Hunderte von Gründen haben. Zumal dieser jetzt ja auch gar keiner mehr ist.
), dass ich damit niemandem auf den Schlips treten wollte, falls der/diejenige ein Kind adoptiert hat/möchte 