. Was meint ihr?
. Was meint ihr?Lena hat geschrieben: Was meint ihr?
lioninwinter hat geschrieben: gerade vieleicht anstrengend
Zorra hat geschrieben:Lena hat geschrieben: Was meint ihr?
dass mal wieder die "Jagdhypothese" durchschimmert?
"Der Mann als ewig getriebener Jäger nach Fleisch (Frau und Tier)"
Eine sexuell aktive Frau kann schnell ihre „Menschenrechte“ verwirken.
Sie gilt bis heute in den meisten zur Zeit vorherrschenden Kulturen als
moralisch irreversibel entwertet. Die Folgen sind unterschiedlich.
Nicht selten bezahlten und bezahlen Frauen dafür mit Verstümmelung,
Vergewaltigung oder ihrem Leben.
Männer dagegen werden nicht nur
zu sexuellen Abenteuern ermuntert, sie führen
"Ranking-Listen" und werden regelrecht als Helden verehrt.
Ob sich sowas ins kollektive Gedächtnis einprägt?
Ob derartige Doppelmoralismen sich evtl. auf das individuelle Verhalten einzelner Personen auswirken?
Was denkst Du?lioninwinter hat geschrieben: gerade vieleicht anstrengend
vor allem wenn jemand in die berühmt-berüchtigten Krebsscheren geraten ist
Miriam hat geschrieben:Aber Frauen und Männer sind einfach TOTAL unterschiedlich. Manche Klischees stimmen einfach doch![]()
Wenn die Bücher der Peases eines ganz deutlich zeigen: Die Rollenklischees haben sich tatsächlich noch kein bisschen verändert. Eins noch: Wer wirklich nicht einparken will, muss es auch nicht lernen. "Man kann einfach wie ich zugeben: Ich kann nicht einparken! Na und? Ich kann so viele andere Dinge, warum sollte mich das kümmern", meint Barbara. "Wenn Allan nicht bei mir ist, frage ich einfach irgendeinen Mann auf der Straße: Können Sie für mich einparken?" - "Die machen das", weiß Allan. - Und Barbara meint: "Männer lieben das, ich nenne das Outsourcing."
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www. ... index.html
Betrachtet man das Werk des Ehepaars Pease nach wissenschaftlichen Kriterien, wird schnell deutlich, dass bei ihnen eine doch eher skurrile Auffassung von Wissenschaftlichkeit vorherrscht. Nicht nur blenden sie den gesamten Strang sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung aus, sie bemühen auch gerne den "gesunden Menschenverstand" oder ihre persönlichen Erfahrungen, um Argumente zu belegen. Dennoch betont das AutorInnenpaar stets, ihre Erkenntnisse stützten sich auf neueste wissenschaftliche Untersuchungen. Sie selbst allerdings halten es mit diesen nicht ganz so genau. So ersparen sie sich weitgehend Nachweise für ihre Behauptungen.
http://www.taz.de/index.php?id=archivse ... 1/30/a0247
Frauen können nicht einparken, Männer nicht zuhören. Aus solchen Thesen werden Bestseller gemacht. Die Autoren berufen sich auf die Wissenschaft. Zu Unrecht.
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/ ... ner?page=1
Die Jagdhypothese - im Englischen als man the hunter-Theorie bekannt - besagt, dass die grausamen Jäger den wesentlichen Entwicklungsschub zur Herausbildung des heutigen Menschen bedeuteten. Werkzeuggebrauch, komplexe Sozialsysteme und die Vergrößerung des Gehirns durch die eiweißhaltige Fleischnahrung seien nur auf die Entstehung der Jagd zurückzuführen. Alles andere, was die frühen Menschen trieben, Früchte sammeln und Kinder großziehen zum Beispiel, gab es schon vorher und sei ohne Bedeutung für die Menschwerdung. Das heißt, die treibende Kraft in dieser Evolution waren die jagenden Männer. Frauen waren nur die Satelliten dieser Evolution, die ihnen das Essen bereiteten.
http://www.taz.de/index.php?id=archivse ... 5/13/a0135

Zorra hat geschrieben:Miriam hat geschrieben:Aber Frauen und Männer sind einfach TOTAL unterschiedlich. Manche Klischees stimmen einfach doch![]()
Miriam, Dir ist aber schon klar, dass diese Lektüre, von der Du glaubst,
sie sage nichts als die WAHRHEIT, enorm verrissen wurde???![]()
zum Beispiel hier:Wenn die Bücher der Peases eines ganz deutlich zeigen: Die Rollenklischees haben sich tatsächlich noch kein bisschen verändert. Eins noch: Wer wirklich nicht einparken will, muss es auch nicht lernen. "Man kann einfach wie ich zugeben: Ich kann nicht einparken! Na und? Ich kann so viele andere Dinge, warum sollte mich das kümmern", meint Barbara. "Wenn Allan nicht bei mir ist, frage ich einfach irgendeinen Mann auf der Straße: Können Sie für mich einparken?" - "Die machen das", weiß Allan. - Und Barbara meint: "Männer lieben das, ich nenne das Outsourcing."
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www. ... index.html
und von so jemanden lässt Du Dir die Welt erklären??![]()
und hier:Betrachtet man das Werk des Ehepaars Pease nach wissenschaftlichen Kriterien, wird schnell deutlich, dass bei ihnen eine doch eher skurrile Auffassung von Wissenschaftlichkeit vorherrscht. Nicht nur blenden sie den gesamten Strang sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung aus, sie bemühen auch gerne den "gesunden Menschenverstand" oder ihre persönlichen Erfahrungen, um Argumente zu belegen. Dennoch betont das AutorInnenpaar stets, ihre Erkenntnisse stützten sich auf neueste wissenschaftliche Untersuchungen. Sie selbst allerdings halten es mit diesen nicht ganz so genau. So ersparen sie sich weitgehend Nachweise für ihre Behauptungen.
http://www.taz.de/index.php?id=archivse ... 1/30/a0247
und recht aktuell auch hier:Frauen können nicht einparken, Männer nicht zuhören. Aus solchen Thesen werden Bestseller gemacht. Die Autoren berufen sich auf die Wissenschaft. Zu Unrecht.
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/ ... ner?page=1
und hier die Jagdhypothese:Die Jagdhypothese - im Englischen als man the hunter-Theorie bekannt - besagt, dass die grausamen Jäger den wesentlichen Entwicklungsschub zur Herausbildung des heutigen Menschen bedeuteten. Werkzeuggebrauch, komplexe Sozialsysteme und die Vergrößerung des Gehirns durch die eiweißhaltige Fleischnahrung seien nur auf die Entstehung der Jagd zurückzuführen. Alles andere, was die frühen Menschen trieben, Früchte sammeln und Kinder großziehen zum Beispiel, gab es schon vorher und sei ohne Bedeutung für die Menschwerdung. Das heißt, die treibende Kraft in dieser Evolution waren die jagenden Männer. Frauen waren nur die Satelliten dieser Evolution, die ihnen das Essen bereiteten.
http://www.taz.de/index.php?id=archivse ... 5/13/a0135
Glaubst Du sowas wirklich
)

Miriam hat geschrieben:ABER es ist nunmal so, das Männer einfach besser einparken können (im Durchschnitt halt) als Frauen, weil sie ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen haben. Das heißt aber nicht, dass das Frauen nicht können, aber wenn man das an einer großen Anzahl misst, fahren Frauen eigenlich sicherer (=besser?) als Männer, da wir uns mehr an Verkehrsregeln halten.
Und sie sind schlecht in Mathematik! An diese Klischees glauben vor allem Frauen selbst, wie eine aktuelle Umfrage des Magazins ZEIT Wissen belegt. Lediglich 51,7 Prozent der Frauen sind der Meinung, gut einparken zu können, von den Männern sind jedoch 79,2 Prozent von ihren eigenen Fähigkeiten überzeugt. Der Aussage „Ich bin gut in Mathematik“ stimmen nur 60,1 Prozent der Frauen zu, bei den Männern sind es hingegen 77,1 Prozent. Neue Forschungen belegen jedoch, dass diese unterschiedlichen Selbsteinschätzungen nichts anderes als Selbstbetrug sind. Männer und Frauen sind einander psychologisch viel ähnlicher, als bisher angenommen. Das Magazin erklärt dazu, warum die Gehirne von Männern und Frauen von Geburt an annähernd gleich „begabt“ sind, dann aber vor allem durch unterschiedliche Erziehung und die Konfrontation mit den gängigen Vorurteilen zu „weiblichen“ und „männlichen“ Hirnen gemacht werden.
Es sind mehr meine eigenen Erfahrungen, ich versteh mich mit Frauen nicht so besonders. Daher habe ich seit der Kindheit eigentlich fast nur männliche Freunde. Daher hatte ich sehr viel Anschauungsmaterial.![]()
Daher bin ich der Meinung das manche Klischees einfach doch stimmen, zwar nicht auf den Einzelnen, aber auf die masse gerechnet.![]()
Aber diese Klischees sind einfach auch zu herrlich. Meine Einparkversuche endeten in über 40 Fahrstunden fast alle quer zu den anderen Autos, ich habe in meinem ganzen Leben exakt 4 Frauen getroffen, die zuhören konnten, dafür galt ich im Freundeskreis immer als der Kerl, dem man eine Nacht lang nonstop seine Probleme an die Backe quatschen kann. Über die These, daß Männer grundsätzlich immer nur das Eine wollen, für alle Frauen dagegen Sex etwas total nebensächliches ist, lasse ich mich jetzt gar nicht aus, einen größeren Stuß gibt es wohl kaum. Und das Komischste an diesen ganzen Klischees ist: wenn jemand mal nicht da reinpasst, ist er die große Ausnahme. Der nächste, der nicht reinpasst auch und so weiter, irgendwann ist die Zahl der Ausnahmen höher als die, die ins Klischee passen, das stört dann aber keinen Menschen. Hauptsache man hat seine Schubladen und findet da drin ab und zu in der hintersten Ecke etwas, was tatsächlich mit dem Klischee übereinanderpasst, das ist dann der persönliche Beweis, daß dieses dann ja stimmen muß. Man muß dieses Denken mal nüchtern betrachten, dann wird es noch lustiger: Es gibt Milliarden von Menschen, trotzdem glaubt man sagen zu können, so und soviele Milliarden können nicht zuhören und so und soviele Milliarden können nicht einparken. Und Schuld daran ist angeblich das Geschlecht dieser Personen, erklärt diesen Denkansatz mal einem Außerirdischen... 
Miriam hat geschrieben:Aber ich würde allen Zweiflern, das Männer und Frauen nicht nur verschieden sind sondern von einem anderen Planeten kommen, das Buch "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können" von Allen und Barbara Pease (einem Ehepaar) empfehlen. Das räumt mit sehr vielen Vorurteilen auf, auch diese Bösartige "Schatz, die blauen oder die goldenen Schuhe zu meinem Kleid?" Frage wird behadelt, und was Frauen eigentlich Meinen und wollen.
Nachher sieht man einiges mit anderen Augen.
Hallo Zorra, bitte sei mir nich böse. aber ich bin irgendwie schon ziemlich müde, und kann dank dem hervorragendem Pflaumenwein keeinen klaren Gedanken mehr fassen
illith hat geschrieben:
zorra, du hast mit deinen postings 10 von 10 möglichen sympathiepunkten bei mir gescheffelt. danke auch für die links.![]()

Miriam hat geschrieben:und kann dank dem hervorragendem Pflaumenwein keeinen klaren Gedanken mehr fassen![]()
Miriam hat geschrieben:Aber meine Meinung von der Jagdhypothese poste ich dir gerne, aber erst morgen![]()

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