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Südkoreaner brät den Hund

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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Miriam am Sonntag, 2. März 2008, 18:02

Kobold hat geschrieben:Also...erstens bin ich nicht so extrem, um diesen Vergleich überhaupt zu akzeptieren...und selbst wenn, heisst das nicht, daß man den Täter lynchen darf...



Hallo Kobold

Ich möchte dich mal auf meine Signatur aufmerksam machen :baby:
"Wenn du sogenannte Tiere liebst dann liebe alle, nicht nur die, die du als dein bezeichnest!"

Extrem sind die Verhältnisse, die dazu führen, dass man "unsere" Ernährung "vegan" nennen muss.
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Kobold am Sonntag, 2. März 2008, 18:20

Geb' dir in beiden Zeilen recht...aber was konkret, bezogen auf den gegenständlichen Thread, willst du damit ausdrücken... :akk:
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Rygel am Sonntag, 2. März 2008, 18:33

Kobold hat geschrieben:
Rygel hat geschrieben:Ich bin nicht pauschal "tierlieb", ich liebe 2 Kater, darüber hinaus bin ich mit 4 Hunden und einem Schwein freundschaftlich verbunden und sympathisiere noch mit mehreren Enten, Rindern und anderen Bewohnern eines mir sehr am Herzen liegenden Lebenshof. Ansonsten respektiere ich Tiere und achte sie als eigenständige Lebewesen mit Recht auf Selbstbestimmung. Tierliebe ist genauso ein blöder Pauschalbegriff wie Tierfreund und entspringt aus der gleichen widerlichen "Kennst du eins, kennst du alle"-Mentalität.

Tut mir leid, wenn ich nicht den Terminus deiner Vorstellung gewählt habe...aber Inhaltlich, hoffe ich, hat dieser Fehlgriff keinen Einfluss auf die Verständlichkeit dessen, was ich sagen wollte, gehabt... ?!


Ich habe verstanden, was du damit aussagen willst, aber nicht, warum du das so siehst. Ich setze Tierrechte genauso hoch an wie Menschenrechte, deshalb sehe ich nicht, wo ich die Verhältnisse durcheinandergebracht haben sollte. Ich vergesse über Tierliebe nicht mein persönliches Verhältnis zum Menschen, in diesem Thread geht es darum, daß ein Südkoreaner jemanden umgebracht hat, weil er Hunger hatte. Da fehlt mir jegliche Toleranz für, und wie du mit

Kobold hat geschrieben:Also...erstens bin ich nicht so extrem, um diesen Vergleich überhaupt zu akzeptieren...


schon angedeutet hast, würde dir diese Toleranz auch fehlen, wenn diese Tat gegen ein Mitglied der selbsternannten Herrenspezies ausgeübt worden wäre. Du findest die Formulierungen doch nur makaber und unangebracht, weil das Opfer "nur" ein Tier war. Eine in der Opfer/Täter-Rolle umgedrehte Geschichte würdest du nach eigener Aussage noch nicht mal vergleichend akzeptieren, das tust du noch nicht mal, wenn man nur die Opferrolle vertauscht. Geh doch mal rein theoretisch darauf ein: Was würdest du von dem Südkoreaner halten, wenn er ein Kannibale wäre? Warum würden dann deine "Hier hatte noch niemand Hunger" und ähnliche Aussagen nicht mehr ziehen?
Für Bärbel Schäfer bin ich von mir aus ein Faschist,
für den Hool von nebenan bin ich so gern ein Kommunist,
für die anderen um mich herum bin ich nur ein Moralist,
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Kobold am Sonntag, 2. März 2008, 19:11

Ich muß mich wiederholen: was mich gestört hat und was ich kritisiere, ist die "Aug' um Aug', Zahn um Zahn"-Mentalität...egal wie man's dreht... :!: :!: :!:

An Kanibalismus hatte ich dabei ob der Absurdität dessen nicht einmal gedacht...auch wenn es gelegentlich doch dazu kommt, wie beim Kanibalen von Rotenburg...

Und...da hast du recht...ich zähle mich nicht zu den Extremisten in der Gesinnung (wie ich meine), die das Leben eines Kleinkindes mit dem eines Hundes gleichsetzen...

Die eigene Spezies sollte einem schon etwas näher liegen...

Und komm' mir bitte jetzt nicht mit Unterstellungen jener Art, daß ich der Meinung sei, "daß Hunde "nur" Tiere sind und somit sowieso nur Gast unter Menschens Gnade auf diesem Planeten sind?"
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Rygel am Sonntag, 2. März 2008, 20:54

Kobold hat geschrieben:An Kanibalismus hatte ich dabei ob der Absurdität dessen nicht einmal gedacht...


Dann entdecke einfach die Absurdität hinter jedem Mord und wir müssen nicht weiterdiskutieren. Warum sollte ich meine Spezies bevorzugen, wenn es darum geht, anderen zu schaden? "Die dürfen das, weil sie meine Spezies sind?" Was ist das für eine Logik? Die kann man übrigens auch noch weiter runterbrechen auf die nationale Ebene: "Deutsche dürfen Türken umbringen, weil sie meine Nationalität haben und mir meine Nation einfach mehr am Herzen liegt." Beide Fälle klingen in meinen Ohren absolut krank und pervers. Wobei ich dich nicht in die rechte Ecke drängen will, aber wenn man so eine "Meine Spezies/meine Rasse/meine Familie"-Verteidigung weiterdenkt, fällt am ehesten die lebensfeindliche Grundeinstellung auf.
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Kobold am Sonntag, 2. März 2008, 22:25

Rygel hat geschrieben:
Kobold hat geschrieben:An Kanibalismus hatte ich dabei ob der Absurdität dessen nicht einmal gedacht...


Dann entdecke einfach die Absurdität hinter jedem Mord und wir müssen nicht weiterdiskutieren. Warum sollte ich meine Spezies bevorzugen, wenn es darum geht, anderen zu schaden? "Die dürfen das, weil sie meine Spezies sind?" Was ist das für eine Logik? Die kann man übrigens auch noch weiter runterbrechen auf die nationale Ebene: "Deutsche dürfen Türken umbringen, weil sie meine Nationalität haben und mir meine Nation einfach mehr am Herzen liegt." Beide Fälle klingen in meinen Ohren absolut krank und pervers. Wobei ich dich nicht in die rechte Ecke drängen will, aber wenn man so eine "Meine Spezies/meine Rasse/meine Familie"-Verteidigung weiterdenkt, fällt am ehesten die lebensfeindliche Grundeinstellung auf.

Mir reicht's jetzt !

Hab von deinen an den Haaren herbeigezogenen Unterstellungen, die offenbar einem (mir) politisch (zu) weit links der Mitte angesiedelten Gedankengut entspringen, ehrlich gesagt, genug...an einen vernünftigen Gedankenaustausch ist da offenbar nicht zu denken...adieu...
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Battle Cat am Montag, 3. März 2008, 10:03

Kobold hat geschrieben:In welcher Zeit leben wir...im Mittelalter...Aug' um Aug', Zahn um Zahn... ?

Die Zeiten ändern sich, und die Identität der Opfer verschiebt sich, aber die alten, abgenutzten, fehlerhaften Argumente bleiben dieselben.
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Battle Cat am Montag, 3. März 2008, 12:33

Kobold hat geschrieben:Und...da hast du recht...ich zähle mich nicht zu den Extremisten in der Gesinnung (wie ich meine), die das Leben eines Kleinkindes mit dem eines Hundes gleichsetzen...

Die eigene Spezies sollte einem schon etwas näher liegen...

So gesehen bist Du selbst Extremist. Extrem auf Deine eigene Spezies fixiert.
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon waran am Montag, 3. März 2008, 12:43

Mag sein, dass ich eine falsche Definition von "Extrem" im Kopf habe, aber die lautet in etwa: "Abseits der Norm".
Sogenannte bezogenheit zur eigenen Spezies ist normal und nicht extrem; die extremem sind wir - da hat er sho recht.
Aber ich mache nochmal auf meine bzw. lioninwinters(?) Erkenntnis aufmerksam: Der Hund war garantiert nicht
das einzige, was da ist - die Frau hatte garantiert einen Kühlschrank den man hätte plündern können.

Ansonsten kann ich Kobold durchaus zustimmen. Mit Gegengewalt erreicht man gar nichts, am allerwenigsten,
dass der Hund dadurch wieder lebendig wird. Aufregen, diskutieren etc... alles OK. Aber ich finde Phrasen wie
(sinngemäß) "wär er wenigstens verbrannt" auch zum Kotzen :p

Ich finde es ausserdem grotesk, dass selbsternannte Nazi-hasser immerhin deren Gewaltbereitschaft teilen;
was übrigens mein Grund ist, warum ich Nazis verachte.
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Re: Südkoreaner brät den Hund

Beitragvon Zorra am Montag, 3. März 2008, 13:09

waran hat geschrieben: Mit Gegengewalt erreicht man gar nichts, am allerwenigsten,
dass der Hund dadurch wieder lebendig wird.

hast Du auch den veganen Mob an Dir vorbeiziehen sehen, der zur öffentlichen Verbrennung des Täters aufrief???
ich musste hier die Fenster schließen, so laut war es... :teufel:

Aufregen, diskutieren etc... alles OK. Aber ich finde Phrasen wie
(sinngemäß) "wär er wenigstens verbrannt" auch zum Kotzen :p

und ich finde es vollkommen legitim, sich auf diesem Wege verbal abzureagieren...

Ich finde es ausserdem grotesk, dass selbsternannte Nazi-hasser immerhin deren Gewaltbereitschaft teilen;
was übrigens mein Grund ist, warum ich Nazis verachte.

es ist ja besser "die andere Wange auch noch hin zu halten"... :saufen:

wollen wir hier eine Liste erstellen, wen wir so alles verachten? :vertrag: :teufel:
"... es gibt keine Auswege zu wählen. Ein Ausweg, der wird erfunden." Sartre
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