Den Tieren helfen:

waran hat geschrieben:Lass den Kopf nicht hängen
Inzwischen bin ich wirklich so weit, daß ich rassistische Tierrechtler und omnivore Anti-Rassisten für die geistig beschränktesten Leute überhaupt halte, denn wie kann man ernsthaft politisch aktiv sein und sich für eine Sache mit seinem Herzblut einsetzen, aber sobald die Opfergruppierung gewechselt wird, sich exakt den Vorgehensweisen und der Propaganda seiner angeblichen Feindbilder bedienen? Das definiere ich entweder als geisteskrank, pseudomäßig oder unglaublich naiv.Rygel hat geschrieben: Warum nehmen sich andere Menschen ständig heraus, uns Veganer als Träumer abzukanzeln, die eine Welt anstreben, die angeblich absolut utopisch ist und deshalb schon von vorneherein jeder Versuch lächerlich ist, sie ein stückweit zu erreichen?
Aber trotzdem lebe ich in der Realität und weiß, daß sich z.B. an der Massentierhaltung oder grundsätzlich an der Tierquälereikilian hat geschrieben:ich frag mich manchmal, wie sehr man sich der realität entziehen muss um ein "ganz normales", langweiliges leben zu führen ohne dabei wahnsinnig zu werden...
Rygel hat geschrieben:O. k., das Thema geistert schon seit einigen Tagen durch den Gastbereich, heute nach der Arbeit wurde ich auch nochmal drauf angesprochen, deshalb will ich es doch nochmal hier thematisieren. Warum nehmen sich andere Menschen ständig heraus, uns Veganer als Träumer abzukanzeln, die eine Welt anstreben, die angeblich absolut utopisch ist und deshalb schon von vorneherein jeder Versuch lächerlich ist, sie ein stückweit zu erreichen? Ich will hier gar nicht bestreiten, daß ein zeitnahes Erreichen einer veganen Welt tatsächlich Science-Fiction ist, aber was unterscheidet den Veganer in seinen Träumen von einem Anti-Rassisten oder Anti-Sexisten? Eine Welt ohne Rassisten und Sexisten ist genauso utopisch wie eine Welt ohne Tierquäler, warum lacht aber niemand den Anti-Rassisten aus, wenn er dafür auf die Straße geht bzw. diese Welt in Diskussionen thematisiert? Warum wirft man den Veganern eine Radikalität vor und gibt diese als Grund dafür an, daß sie ihre Ziele niemals erreichen werden, wenn es in anderen Bewegungen genauso gehandhabt wird, und das mit beachtlichen Erfolgen? Wer hat denn den Kampf gegen den Sexismus/Rassismus angestoßen und kämpft jetzt dagegen? Das waren ja wohl auch ein paar Tausend "Radikale", die dann eine positive Lawine losgetreten haben, auf die Straße gehen auch nur die "Radikalen" und nicht Vati und Mutti Durchschnittsbürger. Was wollen diese Hirnis uns also erzählen, wenn sie von einer rosaroten Brille der Veganer schwadronieren und uns raten, das Ganze realistisch zu sehen und aufzugeben, weil eine vegane Welt nur eine Wunschvorstellung ist? Warum raten sie sowas dann nicht auch anderen Gruppierungen, gerade Sexisten gibt es doch noch immer wie Sand am Meer, warum sollte das dann ein Grund sein, um den Kampf dagegen als unrealistisch aufzugeben?
Battle Cat hat geschrieben: Und ihre Bequemlichkeit u. Ignoranz entschuldigen sie mit "die anderen sind Spinner". Das Mitläufersyndrom lässt grüßen.
kilian hat geschrieben:ich frag mich manchmal, wie sehr man sich der realität entziehen muss um ein "ganz normales", langweiliges leben zu führen ohne dabei wahnsinnig zu werden...
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