Darf man tatsächlich in seinen Texten einen Jihad fordern, sich als Taliban bezeichnen und dazu aufrufen, im Blut seiner Opfer zu baden, ohne das das strafrechtliche Konsequenzen hat? Wo ist der Unterschied zur Volksverhetzung der Rechtsradikalen? Ganz davon abgesehen, daß Bushido und Co. eine viel größere Reichweite haben und große Teile ihres Publikum bedeutend jünger sind als das von Nazimusikern, das macht sie in meinen Augen nämlich noch gefährlicher.
Das Argument "Ein Verbot macht erst richtig interessant" zieht übrigens nicht, ich habe das live bei meinem Cousin mitgekriegt ("Anarchist Academy" wenn es jemanden etwas sagt
, auch Rapper, allerdings linksradikal, siehe Klassiker wie "Bundestag brenn", "Alle Macht den Räten", "How to kill a racist", "Des Teufels rechte Hand" und viele andere Evergreens Was meint ihr also, werden Gangster-Rapper aufgrund ihres Erfolgs zu lasch behandelt oder seid ihr da absolut gegen Verbote? Wenn ihr gegen Verbote seid, gilt das auch für andere Volksverhetzungen? Ich schreibe bewußt "andere", denn manche Rappertexte sind in meinen Augen nichts anderes als eben volksverhetzend.





