Es gibt verschiedene Arten von Rap.
Da wäre natürlich der allseits bekannte "Gangsta Rap", der "Storytelling Rap" (beschäftigt sich häufig mit Lebenserfahrung, Gesellschaftskritik, aber auch philosophischen und politischen Themen, aber auch mit Sex, Drogenhandel und dem "Gangstertum", wobei hier der Übergang zum Gangsta-Rap mitunter fließend ist; gab es auch schon zu Zeiten des old School Raps. ), der "Conscious Rap" (der Inhalt ist politisch oder sozialkritisch motiviert ), der "Hardcore Rap" (brutal und mit Fluchwörtern besetzt, maßgebend sind aber die Beats), und im Moment ziemlich beliebt, der "Dirty South Rap".
Es gibt noch ein paar Unterarten, aber das sind eigentlich die wichtigsten.
Beim amerikanischen Rap, gibt es eine viel größere Vielfalt. Der deutsche Rap ist meistens eher auf eine Kategorie fixiert. Eine Zeit lang war es der Conscious Rap, dann der Spaß-rap und jetzt eben Gangsta Rap.
Außerdem kommen mir die deutschen Rapper immer etwas weniger innovativ vor, da sie ja im Grunde nur das nachmachen, was es in Amerika schon lange gibt. Außerdem kann man auf Deutsch nur schwer so einen "Flow" hinkriegen wie im Englischen.
Ich höre eigentlich hauptsächlich Lieder, die in die Kategorie Conscious Rap, Storytelling Rap, oder auch teilweise Gangsta Rap passen (von den 80ern bis in die späten 90er). Allerdings sind die Grenzen da wirklich fließend.
Das hier wäre ein Beispiel für einen Text des Conscious Rap (von Mos Def , anlässlich von Hurrikan Katrina):
Listen, homie, it's Dollar Day in New Orleans
It's water water everywhere and people dead in the streets
[gekürzt wegen Fullquote]
Storytelling Rap (von Nas):
Yet I'm the mild, money getting style, rolling foul
The versatile, honey sticking wild, golden child
[gekürzt wegen Fullquote]
Gangsta Rap (2pac):
Come on come on
I see no changes wake up in the morning and I ask myself
[gekürzt wegen Fullquote]
Zuletzt geändert von kilian am Dienstag, 8. April 2008, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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