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Die Frau als Objekt

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Die Frau als Objekt

Beitragvon Lena am Dienstag, 29. Januar 2008, 09:49

Hallo zusammen,

ich hatte schon immer der Vermutung, dass Frauen in Männerkreisen häufig zu Objekten degradiert werden, doch hat sich dieser Verdacht durch meinen Einzug in eine reine Männerklasse bestätigt. Es ist ja nicht so, dass es verboten werden sollte halbnackte Frauen auf jeder 2. Seite einer öffentlichen schweizer Zeitung abzudrucken, jeweils in der Morgen- und Abendausgabe. Und ich möchte nicht behaupten, dass es uninteressant sei zu erfahren welche Frau sich wieder für erotische Kalender oder einen Playboy ausgezogen hat oder dass die einzige weibliche Tennisspielerin die täglich abgedruckt wird natürlich auch Model ist (sonst wäre sie ja uninteressant). Die zahllosen Zeitungsartikel über Miss-Wahlen und Interviews, die die Mädchen dümmer darstellen lassen als Strohsäcke in ihrer Höchstphase sollten mich doch eingentlich auch nicht stören. Generell sollten wir es doch alle Willkommen heissen, dass das Dasein einer Frau in der Presse und im Fernsehn sich lediglich auf ihre Rundungen beschränkt, ist doch hübsch anzuschauen. Doch bin ich zum persönlichen Entschluss gekommen, dass eine Frau mehr kann als all die Trivialitäten, die von ihr abgedruckt werden. Nennt mich altmodisch, aber mich würde es freuen wenn das Frauenbild in der Öffentlichkeit aus mehr bestünde als immer und ewig über das Äussere zu plaudern.

Ich beobachte das ganze schon lange Zeit und mir ist auch in Filmen klar geworden, dass männliche Darsteller vielmehr mit ihrer Intelligenz und geistigen Überlegenheit als mit ihrem Aussehen punkten. Frauen hingegen haben in Filmen häufig die Rolle eines Anschauungs-Objekts, meistens mit wenig Text, dafür sind sie endlos aufgestylt. Die Rate der schlichten, weniger attraktiven Männer ist in Film und Serie extrem hoch, hingegen gibt es sehr wenig schlichte, ungeschminkte Frauen. Woran mag das liegen? Welche Rolle hat die Frau bei den meisten Filmen?

Und auch im alltäglichen Leben begegnet mir so einiges, z.B. sehen sich die Jungs in meiner Klasse Pornofilme mit fäkalientrinkenden Frauen an, auf der Schule wird mir hinterhergerufen als sei ich irgend ein Pizza-Service und grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass ich trotz meinem gewissen Grad an Intellekt dem Objekt-Bild nicht entkommen kann. So wie es ein Klassenkammerad zu mir gesagt hat: "Ich habe keinen Respekt vor Frauen ausser vor meiner Mutter, die hat mich ja auch ausgeschissen." Passend zur Musik, die er hört (Hip hop) und der unglaublichen Wachstumsrate der Hörerschaft solch einer Musik bin ich beunruhigt.

Alles in Allem: In unserer Gesellschaft fühle ich mich als Frau unwohl, gerade weil ich dem Klischee einer dumm-grinsenden Dekoration nicht entkommen kann.

Wie steht ihr zu dem Thema?
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon Battle Cat am Dienstag, 29. Januar 2008, 10:14

ich hatte schon immer der Vermutung, dass Frauen in Männerkreisen häufig zu Objekten degradiert werden

Nicht nur bei Männern. :engel:

Und auch im alltäglichen Leben begegnet mir so einiges, z.B. sehen sich die Jungs in meiner Klasse Pornofilme mit fäkalientrinkenden Frauen an, auf der Schule wird mir hinterhergerufen als sei ich irgend ein Pizza-Service und grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass ich trotz meinem gewissen Grad an Intellekt dem Objekt-Bild nicht entkommen kann.

Das wird auch immer so sein. Männer (und nicht nur die) sind in erster Linie visuelle Wesen.

Männer gucken (meist) erst bevor sie denken.

Und mir fällt das gleiche aber auch bei Frauen auf. Wenne in Typ scheiße aussieht, interessiert der einen nicht. Da kann der noch so schlau sein. Das interessiert nicht, da er nicht ansprechend ist.

Gut, die Art u. Weise wie Männer einem oftmals vermitteln das man ansprechend ist... SEHR GEWÖHNUNGSBEDÜRFTIG!

Nennt mich altmodisch, aber mich würde es freuen wenn das Frauenbild in der Öffentlichkeit aus mehr bestünde als immer und ewig über das Äussere zu plaudern.

Das liegt aber sehr oft an den Frauen selbst. Ich denke da an die Modepüppchen wo es nur Gucci hier, Versace da... Puder hier, Lidstrich da geht... solange sich manche so verhalten, erhalten sie dieses "Klischee" aufrecht.

Wichtig ist allerdings; Du bist ein eigenständiger Mensch. Ein Individum. Es liegt an Dir, Dich von gängigen Bildern/Meinungen abzuheben. DU weißt wer Du bist. Du musst das niemandem beweisen. Wer Interesse an DIR, an Deiner Person hat... der wird das auch zeigen. Alle anderen, die Dich nur/ausschließlich oberflächlich betrachten... scheiß drauf. Die sind DEINE Aufmerksamkeit gar nicht wert.

So wie es ein Klassenkammerad zu mir gesagt hat: "Ich habe keinen Respekt vor Frauen ausser vor meiner Mutter, die hat mich ja auch ausgeschissen." Passend zur Musik, die er hört (Hip hop) und der unglaublichen Wachstumsrate der Hörerschaft solch einer Musik bin ich beunruhigt.

Gut, ich denke, wer solche Aussagen trifft, weiß gar nicht was Resekt ist.

Alles in Allem: In unserer Gesellschaft fühle ich mich als Frau unwohl, gerade weil ich dem Klischee einer dumm-grinsenden Dekoration nicht entkommen kann.

Wie steht ihr zu dem Thema?

Ich bin gerne Frau u. fühle mich auch wohl in meiner Rolle. :bang:

Liegt wohl aber auch daran, das ich sehr schlagfertig bin u. mir nichts sagen lasse. Wenn mir einer blöd kommt - dann komme ich dem noch blöder zurück. Außerdem lege ich nicht alles auf die Goldwaage. Ich denke mir halt immer; Männer... sind halt so. Manche Frau ist auch nicht besser.

Ich habe keine Probleme als Frau.
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon tara76 am Dienstag, 29. Januar 2008, 10:34

Was Du formulierst, wird wohl jede Frau kennen:
immer wieder kommt man als Frau in Situationen, in denen man auf sein äußeres reduziert wird.
Ich finde es gelinde gesagt auch mehr als ärgerlich, was man sich als weibliches Wesen manchmal gefallen lassen muß.
Und damit meine ich nicht die Sorte Bemerkungen, die von hirnlosen Machos gerufen werden - die sind vernachlässigbar weil der Absender dämlich ist.
Vielmehr frustrierend ist die Tatsache, daß selbst in Gesellschaften, wo Respekt-Grenzen scheinbar eingehalten werden, Frau immer wieder mit anstößigen Kommentaren (ob nun mehr oder weniger höflich formuliert) konfrontiert wird. Das trifft sowohl auf der beruflichen Ebene zu
wie auch im Umgang mit Männern im alltäglichen Leben.
Als Frau hat man in solchen Fällen nur zwei Wahlmöglichkeiten zu reagieren: entweder, man "überhört" Anspielungen/Bermerkungen/anzügliche Angebote und versucht so, möglichst geschickt wieder einen Bogen zum normalen Gespräch zu schlagen. Oder man gibt seinem Gegenüber zu verstehen, wie daneben sein Verhalten ist und zieht die Konsequenzen. Je nach Situation (berufliches Gespräch oder privat), kann diese Abmahnung mehr oder weniger stark ausfallen.
Leider muß man es wohl als Frau in den meisten Fällen damit halten, daß man Respektlosigkeiten von Männern mit "Humor" nimmt, sonst wird man auch nur als empfindlich und zickig eingestuft.
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon tara76 am Dienstag, 29. Januar 2008, 10:49

Battle Cat hat geschrieben:Und mir fällt das gleiche aber auch bei Frauen auf. Wenne in Typ scheiße aussieht, interessiert der einen nicht. Da kann der noch so schlau sein. Das interessiert nicht, da er nicht ansprechend ist.

Ist bei mir nicht so! Als ansprechend empfinde ich Männer, die was zu sagen haben...
Ganz im Gegenteil: einem "Schönling" gegenüber habe ich erst mal Vorurteile, da er für mich erst mal das Pendant zu einer Tussi dastellt, die sich über ihr Äußeres definiert. Jemandem, der selbstverliebt ist, unterstelle ich mangelhafte Intelligenz=uninteressant.

Klar, in den Medien sind Frauen präsent, die daran Spaß haben und es gerne ausleben "typisch Frau" zu sein, also dem Klischee zu entsprechen.

Battle Cat hat geschrieben:Liegt wohl aber auch daran, das ich sehr schlagfertig bin u. mir nichts sagen lasse. Wenn mir einer blöd kommt - dann komme ich dem noch blöder zurück. Außerdem lege ich nicht alles auf die Goldwaage. Ich denke mir halt immer; Männer... sind halt so. Manche Frau ist auch nicht besser.

Genau das ist ja das ärgerliche: Frau muß es mit Humor nehmen und lernen, gut zu kontern, weil es eben normal ist, daß Männer so sind (und zwar unabhängig davon, welcher gesellschaftlichen Schicht sie zugehören - Unterschiede gibt es nur in der Ausdrucksweise).
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon Battle Cat am Dienstag, 29. Januar 2008, 11:08

Ich muss mich jetzt in die Nesseln setzen. :mrgreen:

Denn ich bin gerne Objekt.

Wenn ich mich entsprechend anziehe u. aufstyle u. Abends um die Häuser ziehe, dann tue ich das, weil ich Spaß haben möchte. Sehen und gesehen werden. Tiefere Verbindungen o.ä. interessieren mich da nicht. Wenn ich neue Bekanntschaften schließe, wird kaum etwas persönliches von meinen Lippen gehen. Diese Bekannschaften bleiben i.d.R. nur Bekanntschaften. Man kennt sich vom sehen, aber man kennt sich eigentlich gar nicht. Oberflächliche Bussi-Bussi-Gesellschaft. ;)

Wenn ich nicht Objekt sein möchte, gehe ich im "ich geh mal Brötchen holen"-Look raus. Da ist ganz sicher, das ich nicht zum Objekt werde. :zwinker:

Ich habe nichts dagegen Objekt zu sein, da ich oftmals selber andere als Objekt betrachte. Ich finde viele Menschen attraktiv, eine tiefere Beziehung interessiert mich allerdings nicht. Die Person ansich interessiert mich nicht. Somit ist das Prinzip des Objekts erfüllt. Und ich verhalte mich auch nicht gerade; naja, wie nennt man's. Passend?! Ich bin manchmal wirklich schlimm, da kann so mancher Mann nochwas lernen. :engel:

Ich sehe daran nichts schlimmes, da ich sehr wohl unterscheiden kann.

Wenn ein "Objekt" mich tiefer interessiert, dann geht das natürlich seinen Gang u. das Objekt wird für mich auf emotionaler Stufe interssant u. ist somit kein Objekt mehr.

Auf beiden Seiten, wenn das Interesse tiefer geht, als nur auf optischer Basis... dann geht alles seine Wege. Aber ansonsten - ich bin Objekt u. mache mir Objekte. Hab ich kein Problem mit.

Genau das ist ja das ärgerliche: Frau muß es mit Humor nehmen und lernen, gut zu kontern, weil es eben normal ist, daß Männer so sind (und zwar unabhängig davon, welcher gesellschaftlichen Schicht sie zugehören - Unterschiede gibt es nur in der Ausdrucksweise).

Es sind ja aber nicht alle so.

Und ich sage Dir, schlage sie mal mit ihren eigenen Waffen. Da kannste Mäuler sehen, die so offen stehen, das Du die Plompen zählen kannst. :mrgreen:
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon Lena am Dienstag, 29. Januar 2008, 11:15

Ich bin gerne Frau u. fühle mich auch wohl in meiner Rolle.


Ich wäre auch gerne Frau, wenn das Wort Frau in Bezug auf Medien nicht immer mit rosa Lipgloss und Doppel-D in Verbindung gebracht wird. Wer ist nun Schuld an diesem Klischee? Genau richtig - Frauen denen sowas Spass macht und die das gängige Matratzenbild aufrechterhalten. Nur: Wer gibt ihnen den Raum ihre Oberflächlichkeit auszuspielen? Richtig, die Medien. Ich habe oben schonmal erwähnt, dass ich über den enormen Spielraum erschrocken bin, der genau diesen Frauen geboten wird. Wenn es nur ein Artikel wäre, wäre es ja nicht so tragisch. Aber ich kann euch gerne mal eine Tageszeitung hier reinscannen und es ist fast schon zum heulen, dass ich lediglich über die Kürze der Röcke von Eiskunstläuferinnen informiert werde. Es ist ein reines Männerblatt und das ist Frauen gegenüber ebenfalls verachtend, denn sie werden aus der Zielgruppe ausgeschlossen.

Leider muß man es wohl als Frau in den meisten Fällen damit halten, daß man Respektlosigkeiten von Männern mit "Humor" nimmt, sonst wird man auch nur als empfindlich und zickig eingestuft.


Das ist gerade das schlimme, einem bleibt fast nichts anderes übrig, sonst ist man die "Spielverderberin". Im Moment habe ich einen neuen Fahrlehrer, wenn ihr hören würdet was der so vom Stapel lässt... "Dreh doch dein hübsches Gesicht zu mir, dann ist der Fahrlehrer auch wieder froh" (zum Thema über die Schulter nach hinten gucken)... oder: "Wenn im LKW kein Platz mehr ist, dann darfst du dich auf meinen Schoss setzen"... Was soll man da machen? Fahrlehrer wechseln oder müde lächeln? In unserer Gesellschaft: Das zweite... :ka:
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon Battle Cat am Dienstag, 29. Januar 2008, 11:48

Ich wäre auch gerne Frau, wenn das Wort Frau in Bezug auf Medien nicht immer mit rosa Lipgloss und Doppel-D in Verbindung gebracht wird.

Ich denke, das ist nicht das gängige Bild. Sicher, für manche schon. Aber nicht für alle.

Genau richtig - Frauen denen sowas Spass macht und die das gängige Matratzenbild aufrechterhalten.

Nur weil man Objekt ist, ist man noch lange keine Matratze. ;)

Man kann als Objekt auch wunderbar damit kocketieren.

Richtig, die Medien. Ich habe oben schonmal erwähnt, dass ich über den enormen Spielraum erschrocken bin, der genau diesen Frauen geboten wird. Wenn es nur ein Artikel wäre, wäre es ja nicht so tragisch. Aber ich kann euch gerne mal eine Tageszeitung hier reinscannen und es ist fast schon zum heulen, dass ich lediglich über die Kürze der Röcke von Eiskunstläuferinnen informiert werde.

Warum liest Du dann diese Zeitung?

Das ist gerade das schlimme, einem bleibt fast nichts anderes übrig, sonst ist man die "Spielverderberin". Im Moment habe ich einen neuen Fahrlehrer, wenn ihr hören würdet was der so vom Stapel lässt... "Dreh doch dein hübsches Gesicht zu mir, dann ist der Fahrlehrer auch wieder froh" (zum Thema über die Schulter nach hinten gucken)... oder: "Wenn im LKW kein Platz mehr ist, dann darfst du dich auf meinen Schoss setzen"... Was soll man da machen? Fahrlehrer wechseln oder müde lächeln? In unserer Gesellschaft: Das zweite... :ka:

Meine Antwort zu "Dreh doch dein hübsches Gesicht zu mir, dann ist der Fahrlehrer auch wieder froh" wäre:

Du vielleicht. Ich nicht. Bei Deinem Anblick wird mir nämlich übel. Deswegen vermeide ich es, dich anzuschauen. :mrgreen:

Kommt jetzt natürlich auf den Fahrlehrer an. :engel:

"Wenn im LKW kein Platz mehr ist, dann darfst du dich auf meinen Schoss setzen". Antwort: Lieber nicht. Denn ich leide unter schrecklicher Inkontinez, verbunden mit eitrigem u. ansteckendem Ausfluß. :mrgreen:

Du kannst natürlich auch knallhart sagen, das der Typ diese Scheiß-Anmache unterlassen soll, sonst suchst Du Dir einen anderen Fahrlehrer.

Man kommt mit Wortwitz ebenso weiter, wie mit knallharten Worten. Muß man selbst entscheiden, was man wählt. ;)
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon tara76 am Mittwoch, 30. Januar 2008, 10:39

Battle Cat hat geschrieben:Wenn ich mich entsprechend anziehe u. aufstyle u. Abends um die Häuser ziehe, dann tue ich das, weil ich Spaß haben möchte. Sehen und gesehen werden. Tiefere Verbindungen o.ä. interessieren mich da nicht. Wenn ich neue Bekanntschaften schließe, wird kaum etwas persönliches von meinen Lippen gehen. Diese Bekannschaften bleiben i.d.R. nur Bekanntschaften. Man kennt sich vom sehen, aber man kennt sich eigentlich gar nicht. Oberflächliche Bussi-Bussi-Gesellschaft. ;)

Schon klar, was Du meinst. Ich gebe Dir da natürlich recht: es gibt wahrscheinlich kaum ein weibliches Wesen, das keinen Spaß daran hat, sich hin und wieder eine "Bestätigung" zu holen. Macht sicher jede Frau, sei es nun beim Ausgehen (wie oben beschrieben) oder durch ihr Verhalten in anderer Form.

Das Problem ist ja vielmehr, das Männer die "Spielregeln" nicht einhalten. Männer halten es oft nicht für nötig, zwischen ihrem "heute gehe ich auf die Piste und flirte" -Ich und dem "das ist eine Situation, die respektvollen Umgangston erfordert" zu unterscheiden.
In einem Meeting oder einer Fahrstunde setzt Frau sich selten gern mit blöden Bemerkungen auseinander.

Battle Cat hat geschrieben:Ich sehe daran nichts schlimmes, da ich sehr wohl unterscheiden kann.

Du bist ja schließlich auch kein Mann ;)

Battle Cat hat geschrieben:Und ich sage Dir, schlage sie mal mit ihren eigenen Waffen. Da kannste Mäuler sehen, die so offen stehen, das Du die Plompen zählen kannst. :mrgreen:

Wenn´s zur Situation passt, kann man sich daraus natürlich einen Spaß machen. Doch von manchen wird es sicherlich so aufgefasst, daß sie in Zukunft getrost noch derber werden dürfen, wenn man anscheinend als Frau so gut kontern kann.

Mein Fazit: ich werde mich wahrscheinlich weiterhin ab und zu darüber ärgern müssen, wie primitiv das Verhalten mancher Männer sein kann.
Bis ich irgendwann wohl wie alle Frauen aus dem Raster falle, weil runzelig und zu alt, und somit einer Belästigung nicht wert.
Hoffentlich rutscht man dann nicht direkt vom Bild "Freiwild" in die Rolle der "alten Irren". :evil:
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon Battle Cat am Mittwoch, 30. Januar 2008, 10:56

Das Problem ist ja vielmehr, das Männer die "Spielregeln" nicht einhalten. Männer halten es oft nicht für nötig, zwischen ihrem "heute gehe ich auf die Piste und flirte" -Ich und dem "das ist eine Situation, die respektvollen Umgangston erfordert" zu unterscheiden.
In einem Meeting oder einer Fahrstunde setzt Frau sich selten gern mit blöden Bemerkungen auseinander.

Das ist richtig!

Wenn´s zur Situation passt, kann man sich daraus natürlich einen Spaß machen. Doch von manchen wird es sicherlich so aufgefasst, daß sie in Zukunft getrost noch derber werden dürfen, wenn man anscheinend als Frau so gut kontern kann.

Gut möglich. Bei mir bis jetzt allerdings noch nicht. Glaube, derber als ich - das geht gar nicht. :engel:

Mein Fazit: ich werde mich wahrscheinlich weiterhin ab und zu darüber ärgern müssen, wie primitiv das Verhalten mancher Männer sein kann.

Stimmt! ;)

Allerdings möchte ich noch was sagen zum Thema "Objekt".

Wenn ich kein Objekt sein möchte, dann bin ich keins. Egal was andere sagen... ich weiß, das es nicht so ist.

Wenn ich Objekt sein möchte, dann bin ich eins. Egal was andere sagen... ich betrachte mich dann als Objekt.

Verstehst Du was ich meine?! Ist ne Sache von Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen.
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Re: Die Frau als Objekt

Beitragvon tara76 am Mittwoch, 30. Januar 2008, 11:09

Battle Cat hat geschrieben:Wenn ich kein Objekt sein möchte, dann bin ich keins. Egal was andere sagen... ich weiß, das es nicht so ist.
Wenn ich Objekt sein möchte, dann bin ich eins. Egal was andere sagen... ich betrachte mich dann als Objekt.

Verstehst Du was ich meine?! Ist ne Sache von Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen.


Sicher verstehe ich, was Du meinst, ich kenne das Spiel ja :lach:
Aber manchmal vergesse ich wohl, den "heute will ich Objekt sein"-Pin von meiner Bluse zu nehmen, wenn ich im Kundengespräch bin :ka:
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