kilian hat geschrieben:zunächst einmal sind menschen auch tiere, die im prinzip die selben rechte haben. einem individuum die hilfe zu verweigern bloß weil es einer bestimmten spezies angehört (z.b Mensch) ist speziesistisch.
Das ist richtig, aber im Fall der Antifa-Demos kommt es mir jetzt auch mehr auf den Lächerlichkeitsstatus an. Mit unveganen Linken gegen Diskriminierungen zu demonstrieren, ist einfach Unsinn, weil diese Leute selber wie die Hölle diskriminieren. Nach vorne hin schreien sie was von "Alle Menschen sind gleich", nach hinten hin leben sie aber vor, daß der Mensch die Herrenspezies ist und somit niemals anderen Säugetieren gleichgestellt wäre. Diese Leute leben die Ideale, gegen die sie auf die Straße gehen, an anderer Stelle genauso aus, wie sie es bei ihren Gegnern bemäkeln. Da regen sie sich auf wie nichts Gutes, wenn jemand aufgrund seiner Nationalität getötet wird, wenn sie mit der Aufregung dann fertig sind, konsumieren sie jemanden, der nur aufgrund seiner Spezies getötet wurde. Das ist doch schizophren und in keinster Weise ernst zu nehmen. Wie ich schon geschrieben habe: Unvegane Linke kämpfen nicht gegen Rassismus, weil sie die Mechanismen dahinter ablehnen, sie kämpfen dagegen, weil sie für diese Lebenseinstellung bei sich nichts ändern müssen und das deshalb sehr bequem und schick für sie ist. Im Falle der Tierausbeutung bedienen sie sich aber exakt den gleichen Schematas, die sie angeblich ach so sehr ablehnen. Sorry, so definiere ich Witzfiguren.
Und der Autovergleich zieht auch nicht so ganz, weil wir hier im Falle der Autonutzung von einer Notwendigkeit sprechen, im Falle der Tierausbeutung aber von einer unnötigen Luxushandlung. Kein Mensch muß Tierprodukte verwenden, da gibt es zig Alternativen, wenn man aber z. B. 100 Hennen aus einer Legebatterie befreit, wird das schon recht schwierig ohne Auto. Ich versuche das Auto zu vermeiden, wo es geht, das geht aber leider nicht immer. Im Fall der Tierausbeutung ist diese Einschränkung aber überhaupt nicht gegeben.