Rygel hat geschrieben:Carni hat geschrieben:Klar

Wenn ich mich nur von Grünzeug ernähren würde, käme das bei mir einer Radikaldiät gleich.
Das käme nicht einer Radikalität gleich, das wäre eine Radikalität. Genau so eine Radikalität wie keine einzige Frau zu vergewaltigen, kein einziges Kind zu töten, keinen einzigen Mann foltern zu lassen, keinen einzigen Ausländer zu diskrimieren. Radikalität ist wertneutral, in manchen Bereichen ist eine Radikalität sogar zwingend notwendig. Auf jeden Fall gilt diese Notwendigkeit auf allen Gebieten, in denen es darum geht, jemanden zu töten oder töten zu lassen bzw. ihm anders irgendwie zu schaden.
Lies mal richtig. Ich habe DIÄT geschrieben. Du weist schon... das Zeug wo man leichter und leichter und leichter und leichter wird. oO
Carni hat geschrieben:Da ich keine Küche habe (ja, sowas gibt es), könnte ich mir keinen Reis oder Nudeln warm machen, die ich dann mit Spinat verzehren könnte, um eine warme Mahlzeit am Tag zu bekommen.
Du ernährst dich tatsächlich von rohem Fleisch? Und sonst gar nichts??

Beeile dich bitte mit deinen Antworten, ich denke, bei dir können wir in Monaten rechnen...
Das bestreite ich. Ich lebe seit vier Jahren so und habe immer noch kein Skorbut.
Nebenbei ist das quote aus dem Zusammenhang gerissen. Ich lebe von mehr als nur Fleisch... aber es wäre zu wenig, wenn ich auf Vegetarisch umsteigen würde.
Carni hat geschrieben:Das gleiche bei Sauerkraut und Rotkohl, Kartoffeln mag ich auch nicht.
"Mein Mandant steht nicht auf Sex mit Erwachsenen, das mag er einfach nicht, deshalb plädiere ich auf Freispruch und der gleichzeitigen täglichen zur Verfügung Stellung eines Kindes seiner Wahl..." Kashyyyk, gibt es diesbezüglich irgendwelche Urteile, in denen dieser Verteidigung stattgegeben wurde?
Das kann man bei weitem nicht vergleichen.
Was ich nicht mag, das esse ich nicht.
Ich mag keinen Sex, also habe ich keinen. Und ja, ich bin wirklich asexuell.
Carni hat geschrieben:Deswegen würde mein Arzt mir auch zu Fleisch raten.
Arzt? Das sind diese Menschen, die sich einen weißen Kittel anziehen und denen ihr dann alles glaubt, oder? Die Leute, die bei mir auf der Arbeit vor dem Klinikum stehen und rauchen... Na ja, Hauptsache er erzählt euch das, was ihr hören wollt, wenn er es nicht mehr tut, kann man es dann ja noch immer als übertrieben abtun...
Das sind die Leute, die viele Jahre studiert haben, mich seit langen als Patienten haben und meine Unarten dadurch sehr gut kennen.
Das sie keine Götter sind, kann ich als MTA nur bestätigen.
Carni hat geschrieben:Für euch vielleicht.
Nein, nicht nur für uns. Daß eine gut geplante vegane Ernährung absolut möglich ist, sagen dir sogar Ärzte. Nur kann man wie in jeder Ernährung da gravierende Fehler machen, das macht aber die Ernährungsform ansich nicht schlecht oder unlebbar. Deshalb ist der Massenmord an Tieren unnötig.
Massenmord an Pflanzen auch.
Nebenbei will ich nicht planen, um satt zu werden. Dazu habe ich keine Zeit, keine Lust, keine Finanzen und keine Auswahlmöglichkeit (denn wir erinnern uns, was mir nicht schmecke, esse ich nicht. da fällt etwa 75% des Grünzeugs schon weg).
Carni hat geschrieben:Sowas nennt man Kreislauf des Lebens und Intelligenz ist kein Grund diesen vollständig zu durchbrechen.
"Ja, mein Mandant hat diese 34 Menschen in der Fußgängerzone über den Haufen geschossen. Sowas nennt man Kreislauf des Lebens und Intelligenz ist kein Grund diesen vollständig zu durchbrechen." Wieder die Frage an Kashyyyk: Ist damit schon mal jemand durchgekommen?
Birnen und Bananen kann man immer so schön vergleichen, nur leider werden die Kokosnüsse gerne vergessen.
Das Töten der eigenen Art ist unter allen Lebewesen eine absolute Ausnahme (nimmt man einmal diverse Spinnen aus). Kein Tier im großen Herden- oder Rudelverbannt tötet seines gleichen ohne Grund.
Andererseits töten sie aber andere Rassen. Fast ausnahmslos.
Egal ob da nun ein Wolf einen Hasen erlegt, ein Reh einen Baum oder die Venusfliegenfalle eine Fliege.
Der Mensch hat nun mal omnivore Allesfresser. Wir haben das Gebiss und den Verdauungsapperat eines Omnivoren.
Würden wir zufällig vom Schaf oder Wolf abstammen, sieht das schon wieder ganz anders aus. Es ist also nur artgerechte Haltung, wenn Mensch tatsächlich alles isst, was er verdauen kann.
Carni hat geschrieben:Und wenn du dein eigenes Leben in Gefahr siehst und irgendeinen Hund in der gleichen Gefahr steckt, du ihn aber nicht retten kannst?
Das Säugetier - ob Mensch oder Kanalratte - ist darauf ausgelegt, sein eigenes Leben zu schützen und zur Not über anderes Leben (inklusive der eigenen Kinder) zu gehen, wenn dies nötig ist.
Denn der Lebensinstinkt ist stärker als der starke Mutterinstinkt und ist auch der erste logische Schritt, um die eigene Rasse effektiv zu halten.
Du hast dich im Thread vertan, wir reden hier gerade über Fleischkonsum und der ist völlig unnötig zur Erhaltung seines Lebens. Wenn es tatsächlich deine Sorge ist, daß du stirbst, wenn du nicht deinen Nachbarshund frißt, dann kann ich dir diese Sorge nehmen: Das ist an den Haaren herbeigezogener Blödsinn.
Hunde dürfen in Deutschland leider nicht gegessen werden.
Carni hat geschrieben:Und weil ihr dann sicher auch das Jagtgesetzt los sein wollt, würde das Dammwild unkontrolliert anwachsen, Flora zerstören und eine neue Seuche darstellen. Denn leider haben wir keine natürlichen Jäger mehr in Deutschland - sieht man von den lausitzer Wölfen ab.
Im Moment wächst hier nur eine Art auf diesem Planeten unkontrolliert an, und das ist der Mensch. Deine Lösung? Safaris in der 3. Welt? Vergasung von überschüssigem Menschmaterial nach vorher festgelegten Kriterien? Kommt mir irgendwie bekannt vor...

Ganz ehrlich:
Ich würde es gerne sehen, wenn ein Großteil der Menschheit auf irgendeine Art und Weise ausgelöscht werden würde. Und ds inklusive Städte, Straßen und ähnliches.
Das es zu viele Menschen gibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Und ein natürlicher Feind wäre eigentlich mal ganz angebracht.
Du glaubst, die Natur ist darauf angewiesen, dass der Mensch ihr die Arbeit abnimmt?
Die Natur ist auf niemanden angewiesen und schon gar nicht auf den Ersatz durch diese unnatürlichen Mörder, sie regelt alles selbst. Wenn die Pole schmelzen, dann schmelzen sie, wenn ein Erdbeben kommt, dann kommt es, ob's dem Mensch passt oder nicht....
Ja, das bin ich.
Zumindest bei uns in Deutschland.
Dort wo das natürliche Gleichgewicht zwischen Beute und Räuber noch erhalten ist, sieht das ganz anders aus.
Bei uns jedoch gibt es kaum Raubtiere, die den Dammwildbestand dezimieren können. Und da unsere drei natürlichen Räuber (Wolf, Braunbär und der Luchs) nur langsam zurück kommen und von allen lieber sofort abgeschossen werden würden (man denke nur an Bruno und diverse skandalöse Artikel von Jägervereinen, die gegen die Wölfe hetzen. Nur der Luchs kam bisher davon), wird sich daran erst einmal nichts ändern.
Und Füchse, Dachse und diverse Greifvögel jagen bekanntlich keine Rehe oder Wildschweine, sondern sind auf Nager, Vögel und diverse Grünzeugs spezialisiert.
Das Dammwild hat also keinen natürlichen Feind und vermehren sich fröhlich vor sich hin. Finden sie kein Futter, gehen sie Städte, lassen sich vom Förster füttern oder fressen die Rinde der Bäume. Für diese ist das im Winter fast schon ein Todesurteil, da sie langsam erfrieren.
Um das zu verhindern, ist die Jagt bei uns nun mal notwendig - auch wenn ich die Jagt als Hobby und reine Trophäen-Sammlung nicht sehr schätze.
Der Mensch ist wohl der Letzte, der seine "Rasse" "effektiv" hält. Er ist aber der Einzige, der sich aus Dummheit selbst ausrottet....
Jup. Gott sei Dank hat der Mensch den Krieg erfunden. Schade nur, dass andere auch darunter leiden müssen.
Und Intelligenz ist scheinbar kein Grund, diesen Kreislauf zu durchbrechen
Nicht wenn man "das Gesetz des Stärkeren" versucht zu leben.
Und bevor es wieder zu komischen Verdrehungen kommt:
Ich bin stärker als das Tier, solange ich die Waffe habe. Bin ich es los, sieht es schlecht für mich aus.
Aber das Gesetz ist im jeden Falle stärker als ich. Da gibt es kein rütteln oder schütteln.