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habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

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Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Carni-die-Zweite am Samstag, 22. September 2007, 14:50

Hoppala... entschuldigt den Doppelpost, aber als Gast kann ich meinen Beitrag nicht ändern...
Eigentlich sollte nach dem Satz "G.W. Bush dagegen wohl ohne zu zögern :lol: " nicht der Laughning sondern der Doppel-Ugly-Schild-Smile kommen.
Ihr habt den Code dazu zweimal vergeben... also beide Smiles haben den gleichen Hintergrundcode ( : lol : ).

Ich wollte es nur nochmal erwähnen, weil es ja so mit den Smile dort oben völlig anders rüberkommt, als mit dem Bild-Smile.

(IMG-Tags sind toll)
Carni-die-Zweite
 

Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Rygel am Samstag, 22. September 2007, 20:02

Da auf meine Antworten komischerweise gar nicht eingegangen wird :mrgreen: , erspare ich mir jeglichen weiteren Kommentar. Theoretisch könnte ich natürlich auch einfach meine Beiträge ständig unter die Postings der Ghoule (Leichenfresser, Übersetzung für Lucy und andere Horror-Verweigerer :zwinker: ) setzen, aber das wäre ja auch irgendwie langweilig... :gaehn: Ich wünsche allen Omnivoren hier einfach eine baldige Krebsdiagnose, die einzige Gerechtigkeit beim Thema Fleischkonsum. :diva:
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Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Carni am Samstag, 22. September 2007, 20:36

Stimmt... auf den letzten deiner Beiträge bin ich gar nicht eingegangen, allerdings hatte ich ihn auch nicht gelesen, weil er zu sehr an Konsument gedacht war.

Da du aber anscheinend eine Antwort von mir erwartest:
Wie ich schon im Vorpost andeutete, ziehe ich Fleisch vor, von dem ich weis, wo es her kommt. Vor meinen Umzug in die Stadt war das selten ein Problem, da dass Fleisch aus unseren Dorf selbst kam und man daher wusste, wie das Tier gelebt hat.
Und bei uns stehen Kühe noch auf der Weide, Schafe auf der Wiese und Schweine mitten in der Landschaft. Hühner haben ihre eigenen Gärten, Gänse werden zu einem Wiesenfeld spazieren geführt, wo sie planschen können und ähnliches. Gut... die Enten kommen meist etwas zu kurz, aber keiner betreibt bei uns eine Batterie oder etwas, was darauf hinaus laufen würde.
Da wir nun nicht jeden Tag schlachten können und auch eingelagertes Fleisch nicht lange hält, kaufen wir dann auch gerne mal das Fleisch ein. Anders geht es ja nun mal nicht, aber auch da achten wir auf die Händler unseres Vertrauens, die seit Jahren von den gleichen Bauern beliefert werden und an keiner Groß-Kette hängen.
Eier werden auch nur zur Osterzeit gekauft, da unsere Hühner keine 70 Eier legen können. Das gleiche oftmals auch im Winter, wenn unsere Schlacht-Hühner nicht genug Kraft haben, um alle zwei Tage Eier zu legen. Und die Mini-Eier unserer Zwerghühnchen reichen ja für einen 6-Personen-Haushalt auch nicht.
Und bevor hier die Veganer schimpfen: Ja wir essen fast jeden Tag Eier, weil unsere Hühner genug Eier geben. Keines von ihnen gluckt aus eigenen Antrieb, auch wenn sie von unseren (Zwerg)Hahn begattet wurden - sehr zum Leidwesen meines 10-jährigen Bruders, der gerne Zwerghuhnkücken hätte. Immerhin gehören die "großen" Zwerge ja auch ihm.
Würden die Eier also nicht verbraucht, würden sie in den Schlafboxen irgendwann verrotten und das ist weder für uns noch den Hühnern schön.
Bei Milch sieht es schon ganz anders aus, da bei uns nicht gemolken wird, soviel ich weis. Daher kaufen wir die immer - etwa drei Packungen pro Woche, die mein Bruder mit seinem Kakao und Kellogs alle macht.

Nach meinen Umzug sieht das schon anders aus. Bioprodukte kann ich mir nicht leisten, verzichte aber auf die Tierprodukte und ernähre mich quasi nur noch vom Süßen, von Salami oder - für euch sicher ganz widerlich, für mich aber inzwischen unverzichtbar - rohen Minutensteaks.

Und nebenbei halte ich euch nicht für Freaks. Wer rohes Fleisch isst und es verträgt, der wird niemals einen Grünzeugfresser als solches beachten. Es sei denn im humorvollen Sinne und weniger als Beleidigung.

Und zum Krebs:
Danke, dir auch. Die Gefahr ist für uns nicht größer als für euch. Immerhin kann alles Krebs erzeugen - und gibt es immer noch ausnahmen, so hat man die entsprechenden Stoffe dort nur noch nicht gefunden.
Carni
 

Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Rygel am Samstag, 22. September 2007, 20:56

Carni hat geschrieben:Und zum Krebs:
Danke, dir auch. Die Gefahr ist für uns nicht größer als für euch.


Gesund essen, gesund bleiben
Dem Krebs vorbeugen
Wer viel Obst, Gemüse und Vollgetreideprodukte isst und sich fettarm und mit mäßigem Fleischkonsum (etwa zwei bis drei mal pro Woche) ernährt, verbessert seinen Gesundheitszustand. Es gibt starke Hinweise darauf, dass ausgewählte und gut zubereitete Nahrung das Risiko, an Krebs zu erkranken, senken kann. Nicht alle Zusammenhänge, die vermutet werden, sind bislang bewiesen. Dass aber zumindest einige Krebserkrankungen mit der Ernährung in Beziehung stehen, gilt inzwischen als weitgehend gesichert. Andere Krebsarten scheinen dagegen unabhängig von Ernährungsgewohnheiten zu sein.

Schutz vor Tumoren in Mund, Lunge, Darm, Pankreas u.a.
Hinweise über einen Zusammenhang zwischen Ernährung und einzelnen Krebsarten hat vor allem die epidemiologische Forschung ergeben. Wiederholt konnte nachgewiesen werden, dass ein überdurchschnittlicher Verzehr von Gemüse und Obst vor einer ganzen Reihe von Krebsarten, insbesondere von Lunge, Mund und Rachen, Kolon und Rektum sowie Pankreas, schützt.

Der World Cancer Research Fund (WCRF), eine internationale Organisation, die ihre Arbeit ausschließlich der Krebsprävention durch gesunde Ernährung und gesunden Lebensstil widmet, hat sich u.a. die Aufgabe gestellt, weltweit wissenschaftliche Erkenntnisse über den Zusammenhang von Ernährung und Krebs zu verbreiten. Sie bewertet den Einfluss von Ernährungsfaktoren auf die Risikosenkung bzw. Risikoerhöhung einzelner Krebsarten in den drei Kategorien „möglich“, „wahrscheinlich“ und „überzeugend“ wie folgt:

Bauchspeicheldrüse: Risikosenkend sind Gemüse und Obst (wahrscheinlich), Vitamin C in Lebensmitteln und Ballaststoffe (möglich). Risikoerhöhend wirken Rauchen (überzeugend) sowie Cholesterin und Fleisch (möglich). Das in Studien errechnete durchschnittliche relative Risiko ergab für einen geringen Konsum von Früchten und Gemüse eine fast dreifache Risikoerhöhung. Nach Einschätzung eines Wissenschaftlergremiums des WCRF wären von den 1997 in Deutschland aufgetretenen rund 10.100 Fällen von Bauchspeicheldrüsenkrebs etwas 3333 durch die von Experten empfohlene Ernährungsweise vermeidbar gewesen.

Harnblase: Risikosenkend sind Gemüse und Obst (wahrscheinlich), risikoerhöhend Rauchen (überzeugend) und Kaffee.

Brustdrüse: Risikosenkend sind Gemüse und Obst (wahrscheinlich) sowie Carotinoide in Lebensmitteln und Ballaststoffe (möglich), risikoerhöhend Alkohol und Fettleibigkeit (wahrscheinlich) sowie Fleisch, Gesamtfett, gesättigte Fettsäuren und tierische Fette (möglich). Das Robert-Koch-Institut und der WCRF schätzen, dass von den etwa 45.800 Brustkrebsfällen 1997 durch Einhaltung der empfohlenen Ernährungsweise ungefähr 15.114 Fälle vermeidbar gewesen wären (nur bei Frauen). Die These von der Entstehung von Brustkrebs durch zu hohe Fettaufnahme ist in der Wissenschaft allerdings umstritten.

Dickdarm: Risikosenkend sind Gemüse (überzeugend) und Carotinoide in Lebensmitteln, Stärke und Ballaststoffe (möglich), risikoerhöhend Alkohol und Fleisch (wahrscheinlich) sowie Eier, Gesamtfett, gesättigte Fettsäuren, tierische Fette, Zucker, Fettleibigkeit sowie Grillen und Braten (möglich). Vor allem die Essgewohnheiten im Kindes- und Jugendalter scheinen langfristig das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu erhöhen. 1997 gab es in Deutschland ca. 51.700 Fälle von Dickdarmkrebs. Davon wären nach Schätzungen von WCRF-Wissenschaftlern etwa 34.122 (!) bei Einhaltung der empfohlenen Ernährungsweise vermeidbar gewesen.

Eierstöcke: Risikosenkend sind Obst und Gemüse (möglich).

Gallenblase: Risikoerhöhend ist Fettleibigkeit (möglich).

Gebärmutter: Risikosenkend sind Gemüse und Obst (möglich), risikoerhöhend Fettleibigkeit (überzeugend) und gesättigte Fettsäuren (möglich).

Gebärmutterhals: Risikosenkend sind Obst, Gemüse, Carotinoide in Lebensmitteln und Vitamin C in Lebensmitteln (möglich), risikoerhöhend Rauchen (überzeugend).

Kehlkopf: Risikosenkend wirken Gemüse und Obst (wahrscheinlich), risikoerhöhend Rauchen und Alkohol (überzeugend). Bei Beachtung der richtigen Ernährungsweise wären Schätzungen des WCRF zufolge ca. 1.089 der rund 3.300 Krebsfälle in Deutschland im Jahr 1997 vermeidbar gewesen.

Leber: Risikosenkend wirkt Gemüse (möglich), risikoerhöhend Alkohol (überzeugend) und eine Kontamination mit Aflatoxinen, den krebserregenden Stoffwechselprodukten mancher Schimmelpilze (wahrscheinlich).

Lunge: Risikosenkend sind Gemüse und Obst (überzeugend), Carotinoide in Lebensmitteln (wahrscheinlich) und Vitamin C in Lebensmitteln sowie das Spurenelement Selen in Lebensmitteln (möglich). Risikoerhöhend sind Rauchen (überzeugend) sowie Alkohol, Gesamtfett, gesättigte Fettsäuren, tierische Fette und Cholesterin (möglich). Europäische Wissenschaftler unter Federführung des französischen IACR (International Agency for Research on Cancer) in Lyon fanden in einer Studie, dass vor allem Tomaten, Salat, Karotten und Käse das Lungenkrebsrisiko bei Nichtrauchern verringern. WCRF-Wissenschaftler schätzen, dass von den rund 37.100 Lungenkrebsfällen 1997 in Deutschland 7.420 vermieden worden wären, wenn sich die Betroffenen an die von den Fachleuten empfohlene Ernährungsweise gehalten hätten.

Magen: Risikosenkend wirken Gemüse, Obst und die Kühllagerung von Lebensmitteln (überzeugend), Vitamin C in Lebensmitteln (wahrscheinlich) und Carotinoide in Lebensmitteln, Getreide/Getreideprodukte als Vollkorn und grüner Tee (möglich). Risikoerhöhend sind Salz und Salzkonservierung (wahrscheinlich) sowie Garmethoden wie Grillen und Braten (möglich). Magenkrebs ist in den letzten 20 Jahren stark rückläufig. Mögliche Gründe dafür sind eine höhere Lebensmittelqualität, veränderte Essgewohnheiten, bessere Kühlung der Lebensmittel durch die gestiegene Verbreitung von Kühlschränken und moderne Konservierungsmethoden, die den Verzehr geräucherter und stark gesalzener Speisen deutlich reduziert haben. Dennoch hätten nach Ansicht des WCRF von den etwa 18.000 Krebsfällen in Deutschland 1997 rund 11.880 (!) vermieden werden können, wenn die empfohlene Ernährungsweise eingehalten worden wäre. Gefahrenquellen sind Nitrataufnahme mit der Nahrung und bestehende Ernährungsgewohnheiten bei Menschen, die sich z.B. sehr ballaststoffarm ernähren und vermehrt Alkohol, Nikotin und zu heiße Speisen zu sich nehmen.

Mundhöhle und Rachen: Risikosenkend sind Gemüse und Obst (überzeugend) sowie Vitamin C in Lebensmitteln (möglich), risikoerhöhend Rauchen und Alkohol (überzeugend). Der WCRF schätzt, dass von den etwa 9.700 im Jahr 1997 in Deutschland an dieser Krebsform erkrankten Personen ungefähr 3.201 noch leben könnten, wenn sie sich an die empfohlene Ernährungsweise gehalten hätten.

Nasenrachenraum: Risikoerhöhend sind Salz- und Salzkonservierung wie in Salz eingelegter Fisch (überzeugend) sowie Rauchen (möglich).

Niere: Risikomindernd wirkt Gemüse (möglich), risikoerhöhend sind Fettleibigkeit (wahrscheinlich) sowie Fleisch, Milch und Milchprodukte sowie Rauchen (möglich). 1997 gab es in Deutschland 12.100 Fälle von Nierenkrebs. Hier vermutet der WCRF, dass davon 3.025 Fälle durch Einhaltung der empfohlenen Ernährungsweise hätten vermieden werden können.

Prostata: Als risikosenkend gilt Gemüse (möglich). Risikoerhöhend sind Fleisch, Gesamtfett, gesättigte Fettsäuren und tierische Fette sowie Milch- und Milchprodukte (möglich). Durch die richtige Ernährungsweise hätten nach Ansicht des WCRF 1997 in Deutschland etwa 2.780 dieser insgesamt rund 27.800 Krebsfälle vermieden werden können.

Schilddrüse: Risikosenkend sind Obst und Gemüse (möglich), risikoerhöhend der Mineralstoff Jod in Lebensmitteln (möglich).

Speiseröhre: Risikosenkend wirken Gemüse und Obst(überzeugend) sowie Carotinoide und Vitamin C in Lebensmitteln (möglich). Risikoerhöhend sind Rauchen und Alkohol (überzeugend).

http://www.krebsgesellschaft.de


Mit eines der Vorteile der veganen Seite: Wir sind nicht auf Propaganda von hausinternen Seiten angewiesen, sondern können durchaus auf neutrale verweisen.

Auf den Rest von deinem Posting gehe ich nicht ein, warum sollte ich mich dazu äußern. Wer "Ich kenne die Tiere und habe täglich persönlichen Kontakt zu ihnen" als Argument für das Töten dieser Lebewesen anführt, ist in meinen Augen einfach geistig gestört. Das sollte echt mal ein Kindermörder als Rechtfertigung bringen: "Ich kannte das Opfer und es hat bei der Tötung nicht gelitten!" Ob ihm das irgendwelche Sympathien für sein Verbrechen einbringt? :kotz:
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Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Carni am Samstag, 22. September 2007, 21:20

Mein Beitrag lief eher auf "Ich bin gegen die Folter meiner zukünftigen Nahrung" heraus und nicht "Ich kenne was ich esse". Das trift zwar auch zu, aber dennoch.
Nebenbei halte ich es für Blödsinnig, seine Nahrung nach Gesundheit zu sortieren, solange man nichts hat, was das erfordern würde (wie Diabetis Melitus der Stufe 2 und höher). Dann dürfte ich ja nur noch Karotten mümmeln (und ich mag keine Karotten - überhaupt nicht).
Zumal ich in den Beitrag da oben zu viele möglichst und wahrscheinlichst sehe. Das heißt noch immer, dass ein gewisses Risiko besteht. Und die paar überzeugend-Ausnahmen bringen auch rein gar nichts. Was nützt ein gesunder Darm, wenn ich einen bösartigen Tumor sonst wo habe, der Metastasen ausgeworfen hat?
Zumal dann immer noch Gefahr für Haut, Knochen, Hirn, Herz, Lunge, etc pp gibt.

Will man den Krebsfaktor 100% ausschließen, bleibt eigentlich nur der Freitod. Und dafür mag ich mein Leben zu sehr. ;)
Für mich als Fleischesser ist der Faktor Krebs kein Grund um nicht länger carnivorisch bzw. omnivorisch zu leben.
Ein guter Grund gegen die vegetarische/veganische Ernährung ist für mich dagegen tatsächlich der Geschmack. Es gibt nur wenig Grünzeugs, was ich esse (denn ich esse nichts, was mir nicht schmeckt) und das meiste muss möglichst frisch von der Pflanze kommen (ich mag Erdbeeren... am besten noch ein wenig beerdet oder mit klaren Wasser abgespült. Aber gemilcht, gezuckert, auf Torten, etc. pp. blubblub... nein danke). Ich könne ohne Fleisch also gar nicht mehr richtig essen, dadurch sinkt meine Körpergesundheit und der Arzt rät mir zu Fleisch.
Ich sehe also meine Gesundheit gegenüber dem Leben von Tieren. Und ich bin verdammt egoistisch, was mein Leben und mein bisschen Gesundheit angeht... nehmt es mir nicht übel.
Carni
 

Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Lucy am Samstag, 22. September 2007, 21:30

Carni hat geschrieben:Will man den Krebsfaktor 100% ausschließen, bleibt eigentlich nur der Freitod. Und dafür mag ich mein Leben zu sehr. ;)
Für mich als Fleischesser ist der Faktor Krebs kein Grund um nicht länger carnivorisch bzw. omnivorisch zu leben.


Ich könne ohne Fleisch also gar nicht mehr richtig essen, dadurch sinkt meine Körpergesundheit und der Arzt rät mir zu Fleisch.
Ich sehe also meine Gesundheit gegenüber dem Leben von Tieren. Und ich bin verdammt egoistisch, was mein Leben und mein bisschen Gesundheit angeht... nehmt es mir nicht übel.


Äh.....was nun? Du willst gesund leben, deshalb isst Du Fleisch, auch wenn Du davon Krebs bekommst? :akk: :gaga;

Dein Arzt ist wohl auch etwas gestört, aber das haben viele Ärzte an sich. Naja, was wären die Ärzte auch ohne ihre Kunden. Wenn sie jedem raten würden, sich gesund zu ernähren, wären sie bald pleite....
Erde u. Mars treffen sich im Weltall.Mars zur Erde:Wie geht's Dir? E:Ach,schlecht,ich bin krank.M:Warum,was hast Du denn?E:Homo Sapiens.M:Ach,das ist nicht schlimm.Geht schnell vorbei,hatte ich auch mal.
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Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Rygel am Samstag, 22. September 2007, 21:40

Carni hat geschrieben:Mein Beitrag lief eher auf "Ich bin gegen die Folter meiner zukünftigen Nahrung" heraus


Das nehme ich dir sogar ab, wie allen anderen Omnivoren, die dieses Argument bringen. Allerdings ist das bei euch allein dadurch bedingt, daß die große Masse aus irgendeinem Grund die Folter an Tieren ablehnt, die Ermordung der gleichen Tiere aber als sehr erstrebenswert und gut wahrnimmt. Das ist für mich so ziemlich der Gipfel der Heuchelei. Wie gesagt geht es dabei auch nicht um irgendeine positive Gefühlsregung wie Mitleid oder Respekt, es geht allein darum, in der großen breiten dumpfen Masse nicht unangenehm aufzufallen und deshalb diese kranke Abart von Tierliebe zur Schau zu stellen, einfach weil es gesellschaftlich als normal gilt, ein "Tierfreund" zu sein. Eben diese extrem pervertierte Art von Freund, der dem so Betitelten die Kehle durchschneiden läßt und seine Leiche frißt, ihn aber niemals "unnötig" leiden lassen würde. Das es nichts unnötigeres als Fleischkonsum gibt, wird dabei dann wieder unter den Tisch fallen gelassen.

Carni hat geschrieben:Ich sehe also meine Gesundheit gegenüber dem Leben von Tieren. Und ich bin verdammt egoistisch, was mein Leben und mein bisschen Gesundheit angeht... nehmt es mir nicht übel.


Ich nehme es dir verdammt übel, wenn du dabei über Leichen anderer gehst. Das ist ja auch der Grund, warum ich mich für Tierrecht und nicht für Tierschutz einsetze. Leute wie dich kann man nur mit Gesetzen aufhalten, anders wird es nicht klappen. Der Kinderschänder genießt seine Tat und stellt sich ein Leben ohne diese als nicht lebenswert vor, das gleiche gilt für alle anderen Lustverbrecher. Deshalb muß man diesen Leuten mit harten Bestrafungen begegnen, wenn man das nicht täte, wären sie genauso egoistisch und lustorientiert wie du und die anderen Omnivoren, würden ihre Taten fortsetzen und würden sich einen Dreck darum scheren, was ihre Opfer von ihnen denken.
Für Bärbel Schäfer bin ich von mir aus ein Faschist,
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Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Carni am Samstag, 22. September 2007, 21:56

Klar ;)
Wenn ich mich nur von Grünzeug ernähren würde, käme das bei mir einer Radikaldiät gleich. Nur noch eine Mahlzeit am Tag, bestehen aus irgendeinen Obst, das ich mir wegen der Vitamine auch so schon gönne und das war es dann. Da ich keine Küche habe (ja, sowas gibt es), könnte ich mir keinen Reis oder Nudeln warm machen, die ich dann mit Spinat verzehren könnte, um eine warme Mahlzeit am Tag zu bekommen.
Das gleiche bei Sauerkraut und Rotkohl, Kartoffeln mag ich auch nicht.

Momentan siehts bei mir ähnlich aus, nur das ich halt drei Mahlzeiten habe... Stulle mit Wurst, Obst und am Ende des Tages Fleisch/Wurst pur.

Ich bin halt viel zu wählerisch und kann das auch nicht überwinden ;)

Deswegen würde mein Arzt mir auch zu Fleisch raten. Bisher sagt er nur "hör auf rohes Fleisch zu essen", aber mehr Ernährungstipps gibt er mir selten und wenn überhaupt nur dann, wenn es meine körperliche Verfassung es benötigte. Und dazu hat er sich auch eine Liste von den Dingen angelegt, die ich nicht esse... nachdem er mich mehrmals fragte, ob ich mich an seine Vorlagen halte und meinte, dass es mir nicht schmeckt.
Er hatte es nicht leicht mit mir... kein Wunder das er in Ruhestand gegangen ist. :pille:

Das es nichts unnötigeres als Fleischkonsum gibt, wird dabei dann wieder unter den Tisch fallen gelassen.


Für euch vielleicht.
Ich für meinen Teil bin halt mehr Wolf als ihr, wäre gerne ein Wolf, wäre lieber ein Wolf als ein Mensch. Und Wölfe töten auch nur um zu leben.
Sowas nennt man Kreislauf des Lebens und Intelligenz ist kein Grund diesen vollständig zu durchbrechen.

Ich nehme es dir verdammt übel, wenn du dabei über Leichen anderer gehst. Das ist ja auch der Grund, warum ich mich für Tierrecht und nicht für Tierschutz einsetze. Leute wie dich kann man nur mit Gesetzen aufhalten, anders wird es nicht klappen. Der Kinderschänder genießt seine Tat und stellt sich ein Leben ohne diese als nicht lebenswert vor, das gleiche gilt für alle anderen Lustverbrecher. Deshalb muß man diesen Leuten mit harten Bestrafungen begegnen, wenn man das nicht täte, wären sie genauso egoistisch und lustorientiert wie du und die anderen Omnivoren, würden ihre Taten fortsetzen und würden sich einen Dreck darum scheren, was ihre Opfer von ihnen denken.


Und wenn du dein eigenes Leben in Gefahr siehst und irgendeinen Hund in der gleichen Gefahr steckt, du ihn aber nicht retten kannst?
Das Säugetier - ob Mensch oder Kanalratte - ist darauf ausgelegt, sein eigenes Leben zu schützen und zur Not über anderes Leben (inklusive der eigenen Kinder) zu gehen, wenn dies nötig ist.
Denn der Lebensinstinkt ist stärker als der starke Mutterinstinkt und ist auch der erste logische Schritt, um die eigene Rasse effektiv zu halten.

Nimm es mir nicht übel - ich bin nun mal der Meinung, das Tiere artgerecht gehalten werden sollte und bin für das Verbot von Batterien und ähnliches. Von mir aus kann es auch ein Gesetz geben, dass Tiere unter allen Umständen alleine sterben sollten (wie wir Menschen) - auch wenn man ihnen nicht mehr helfen kann - und würde dann das alte Fleisch essen.
Für mich kein Problem, für die Bauern schon. Die würden den Politikern etwas erzählen, so etwas einzuführen. Die würden dann nämlich auf ihre Schulden sitzen bleiben und kaum noch Einnahmen machen oder pflanzliche Produkte würden extrem überteuert, um die Kosten eines Tieres noch gewähren zu können (irgendwoher muss das Futter fürs Vieh ja auch herkommen).

Das große Ende wäre dann, dass es entweder kein Fleisch mehr gebe und die jetztigen Nutztiere verwildern würden, so dass heimische Wildtiere verdrängt würden oder in einer Massentötung einfach ausgerotten werden würden.
Und weil ihr dann sicher auch das Jagtgesetzt los sein wollt, würde das Dammwild unkontrolliert anwachsen, Flora zerstören und eine neue Seuche darstellen. Denn leider haben wir keine natürlichen Jäger mehr in Deutschland - sieht man von den lausitzer Wölfen ab.
Carni
 

Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Lucy am Samstag, 22. September 2007, 22:23

Carni hat geschrieben:Und wenn du dein eigenes Leben in Gefahr siehst und irgendeinen Hund in der gleichen Gefahr steckt, du ihn aber nicht retten kannst?
Das Säugetier - ob Mensch oder Kanalratte - ist darauf ausgelegt, sein eigenes Leben zu schützen und zur Not über anderes Leben (inklusive der eigenen Kinder) zu gehen, wenn dies nötig ist.
Denn der Lebensinstinkt ist stärker als der starke Mutterinstinkt und ist auch der erste logische Schritt, um die eigene Rasse effektiv zu halten.


Was redest Du denn da? Reden wir hier von Not? Wo hast Du Not? Lebst Du in einem Entwicklungsland oder von welcher Not sprichst Du?
Ja, mein Lebensinstinkt ist auch stark, er ist sogar noch stärker geworden, seit ich auf tierische Produkte verzichte, weil ich nach jahrelangem Leiden endlich gesund bin und das nur rein zufällig, weil ich in erster Linie aus ethischen Gründen vegan wurde, nach einiger Zeit sind Krankheiten abgeklungen, ganz plötzlich und ohne, dass ich damit gerechnet hätte.....
Der Mensch ist wohl der Letzte, der seine "Rasse" "effektiv" hält. Er ist aber der Einzige, der sich aus Dummheit selbst ausrottet....


Das große Ende wäre dann, dass es entweder kein Fleisch mehr gebe und die jetztigen Nutztiere verwildern würden, so dass heimische Wildtiere verdrängt würden oder in einer Massentötung einfach ausgerotten werden würden.
Und weil ihr dann sicher auch das Jagtgesetzt los sein wollt, würde das Dammwild unkontrolliert anwachsen, Flora zerstören und eine neue Seuche darstellen. Denn leider haben wir keine natürlichen Jäger mehr in Deutschland - sieht man von den lausitzer Wölfen ab.


Du glaubst, die Natur ist darauf angewiesen, dass der Mensch ihr die Arbeit abnimmt?
Die Natur ist auf niemanden angewiesen und schon gar nicht auf den Ersatz durch diese unnatürlichen Mörder, sie regelt alles selbst. Wenn die Pole schmelzen, dann schmelzen sie, wenn ein Erdbeben kommt, dann kommt es, ob's dem Mensch passt oder nicht....
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Re: habt ihr jetzt nich auch boch aufn saftiges steak

Beitragvon Rygel am Samstag, 22. September 2007, 22:24

Carni hat geschrieben:Klar ;)
Wenn ich mich nur von Grünzeug ernähren würde, käme das bei mir einer Radikaldiät gleich.


Das käme nicht einer Radikalität gleich, das wäre eine Radikalität. Genau so eine Radikalität wie keine einzige Frau zu vergewaltigen, kein einziges Kind zu töten, keinen einzigen Mann foltern zu lassen, keinen einzigen Ausländer zu diskrimieren. Radikalität ist wertneutral, in manchen Bereichen ist eine Radikalität sogar zwingend notwendig. Auf jeden Fall gilt diese Notwendigkeit auf allen Gebieten, in denen es darum geht, jemanden zu töten oder töten zu lassen bzw. ihm anders irgendwie zu schaden.

Carni hat geschrieben:Da ich keine Küche habe (ja, sowas gibt es), könnte ich mir keinen Reis oder Nudeln warm machen, die ich dann mit Spinat verzehren könnte, um eine warme Mahlzeit am Tag zu bekommen.


Du ernährst dich tatsächlich von rohem Fleisch? Und sonst gar nichts?? :shock: Beeile dich bitte mit deinen Antworten, ich denke, bei dir können wir in Monaten rechnen... :mrgreen:

Carni hat geschrieben:Das gleiche bei Sauerkraut und Rotkohl, Kartoffeln mag ich auch nicht.


"Mein Mandant steht nicht auf Sex mit Erwachsenen, das mag er einfach nicht, deshalb plädiere ich auf Freispruch und der gleichzeitigen täglichen zur Verfügung Stellung eines Kindes seiner Wahl..." Kashyyyk, gibt es diesbezüglich irgendwelche Urteile, in denen dieser Verteidigung stattgegeben wurde? :pille:

Carni hat geschrieben:Deswegen würde mein Arzt mir auch zu Fleisch raten.


Arzt? Das sind diese Menschen, die sich einen weißen Kittel anziehen und denen ihr dann alles glaubt, oder? Die Leute, die bei mir auf der Arbeit vor dem Klinikum stehen und rauchen... Na ja, Hauptsache er erzählt euch das, was ihr hören wollt, wenn er es nicht mehr tut, kann man es dann ja noch immer als übertrieben abtun... :schlaf:

Carni hat geschrieben:Für euch vielleicht.


Nein, nicht nur für uns. Daß eine gut geplante vegane Ernährung absolut möglich ist, sagen dir sogar Ärzte. Nur kann man wie in jeder Ernährung da gravierende Fehler machen, das macht aber die Ernährungsform ansich nicht schlecht oder unlebbar. Deshalb ist der Massenmord an Tieren unnötig.

Carni hat geschrieben:Sowas nennt man Kreislauf des Lebens und Intelligenz ist kein Grund diesen vollständig zu durchbrechen.


"Ja, mein Mandant hat diese 34 Menschen in der Fußgängerzone über den Haufen geschossen. Sowas nennt man Kreislauf des Lebens und Intelligenz ist kein Grund diesen vollständig zu durchbrechen." Wieder die Frage an Kashyyyk: Ist damit schon mal jemand durchgekommen? :gaehn:

Carni hat geschrieben:Und wenn du dein eigenes Leben in Gefahr siehst und irgendeinen Hund in der gleichen Gefahr steckt, du ihn aber nicht retten kannst?
Das Säugetier - ob Mensch oder Kanalratte - ist darauf ausgelegt, sein eigenes Leben zu schützen und zur Not über anderes Leben (inklusive der eigenen Kinder) zu gehen, wenn dies nötig ist.
Denn der Lebensinstinkt ist stärker als der starke Mutterinstinkt und ist auch der erste logische Schritt, um die eigene Rasse effektiv zu halten.


Du hast dich im Thread vertan, wir reden hier gerade über Fleischkonsum und der ist völlig unnötig zur Erhaltung seines Lebens. Wenn es tatsächlich deine Sorge ist, daß du stirbst, wenn du nicht deinen Nachbarshund frißt, dann kann ich dir diese Sorge nehmen: Das ist an den Haaren herbeigezogener Blödsinn.

Carni hat geschrieben:Und weil ihr dann sicher auch das Jagtgesetzt los sein wollt, würde das Dammwild unkontrolliert anwachsen, Flora zerstören und eine neue Seuche darstellen. Denn leider haben wir keine natürlichen Jäger mehr in Deutschland - sieht man von den lausitzer Wölfen ab.


Im Moment wächst hier nur eine Art auf diesem Planeten unkontrolliert an, und das ist der Mensch. Deine Lösung? Safaris in der 3. Welt? Vergasung von überschüssigem Menschmaterial nach vorher festgelegten Kriterien? Kommt mir irgendwie bekannt vor... :kotz:
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