gast hat geschrieben:Wenn Veganersein mit gesellschaftlicher Isolation und Menschenhass überzustimmen scheint, wie diverse Teilnehmer hier zu glauben scheinen, auf keinen Fall!
Ich werde mich auch in keinem Forum registrieren, in dem Menschen solche lächerlichen Positionen vertreten.
Mir gefällt mein Leben so, wie es ist und ich möchte keinesfalls mit den hier vertretenen Standpunkten verwechselt werden.
Da aber Vegetarier ja keinesfalls akzeptiert werden (und ich kenne nicht eine/n, der sich im wirklichen Leben auf so sagenhaft dumme und primitive Weise anpöbeln lassen würde), sollte man das fairerweise vorne drauf schreiben.
Allein deshalb werde ich den nächsten Tee mit extra viel Milch trinken, auf Toleranz, Menschenfreundlichkeit und Weitherzigkeit.
Was genau ist jetzt an Milch trinken tolerant, menschenfreundlich und weitherzig?

Oder bedeutet für dich Tiere quälen = Menschenfreundlichkeit?
Was ich eigentlich sagen wollte: Das Töten und Quälen von Mitgeschöpfen ist mitunter ein recht emotionales Thema. Dass es für Leute, die gegen das Töten und Quälen sind, schwer ist, in einer Gesellschaft zu leben, in der das leider weitesgehend als normal angesehen wird, sollte doch nur allzu verständlich sein?
Deswegen muss man niemanden gleich hassen oder sich isolieren. Aber ich kann gut verstehen, dass es dazu kommen kann, wenn man sich bewusst ist, dass die Mitmenschen eben daran schuld sind/sich keine Gedanken darüber machen/etc.
Ich finde das nicht lächerlich - sondern menschlich.
Zu Toleranz: Toleranz hat ihre Grenzen - nämlich genau da, wo andere Mitgeschöpfe gequält, ausgebeutet und getötet werden.
Zu Weitherzigkeit: Wenn ich so von meinen Erfahrungen ausgehe, erscheinen mir eben jene achso-militanten Veganer als viel weitherziger als meine Mitmenschen, die Weitherzigkeit nur auf ihre eigene Spezies beziehen.
